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| Versicherungskammer Bayern

Medien richtig nutzen

Wie der Versicherer seine Mitarbeiter dabei unterstützt, mit digitalen Medien sinnvoll umzugehen.

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Neue, oft agile Formen der Zusammenarbeit und stetig hinzukommende digitale Lösungen verlangen eine Veränderung langjährig erlernter und gelebter Verhaltensmuster. Beschäftigte sollen mitgestalten, neue Lösungsansätze definieren und digitale Kompetenzen zeigen. Wie das schrittweise gehen kann und zugleich die Mitarbeitenden zu fordern und zu motivieren vermag, zeigt das Projekt Medea, das seit rund zwei Jahren bei der Versicherungskammer umgesetzt wird.

Der Konzern Versicherungskammer hat sich als Unternehmenspartner dem Projekt Medea angeschlossen. Medea steht für „Erfahrungsgeleiteter arbeitsintegrierter Erwerb von digitalen Medienkompetenzen in der berufsbegleitenden Qualifizierung“ und ist ein Förderprojekt des Programms „Digitale Medien in der beruflichen Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und dem Europäischen Sozialfonds.

 
Im Projekt lernen die Mitarbeiter, die eigenen Medienkompetenzen realistisch einzuschätzen und die digitalen Medien situationsangemessen zu nutzen. Wichtig ist dabei auch die kritische Reflexion und der Wissensaufbau. © dpa

Mitarbeiter bestimmen ihre Lernfelder

Im Forschungsprojekt konnten die Beteiligten im Projektverlauf selbst bestimmen, welche Lernfelder sie zum Ausbau digitaler Kompetenzen priorisieren und umsetzen wollen. Im Vordergrund steht das Voneinander-Lernen beim Einsatz digitaler Medien in der täglichen Arbeit.

Die Mitarbeitenden der Versicherungskammer lernen, ihre eigenen Medienkompetenzen realistisch einzuschätzen, digitale Medien sinnvoll und situationsangemessen zu nutzen sowie diese kritisch zu reflektieren und den Wissensaufbau gezielt zu steuern, so die VKB.

Lernergebnisse werden regelmäßig beurteilt

Im Projekt wechseln sich Workshops und Praxisphasen zum Umsetzen der Lernfelder ab. In den Workshops werden die Schritte der Praxisphase verbindlich festgelegt. Zwischen den Workshops treffen sich die Lernenden virtuell, zum Beispiel in einer Video- oder Webkonferenz, um sich auszutauschen und gegenseitig zu beraten. Am Ende des Projekts steht eine Kompetenzbilanz, die das Lernergebnis pro Mitarbeitendem validiert.

Projekt kommt den Kunden zugute

Andreas Kolb, Mitglied des Vorstands der Versicherungskammer, fasst zusammen: „Wissensmanagement und neue Lernformen sind ein zentrales Zukunftsthema der Digitalisierung. Im Rahmen von Medea haben wir zum einen erarbeitet, wie wir unsere Mitarbeitenden in die digitale Transformation mitnehmen. Und wir geben ihnen zum anderen die Möglichkeit, sich gegenseitig zu coachen und individuell weiterzuentwickeln.“ Das wirke sich spürbar positiv auf die Zusammenarbeit und die Eigenverantwortung jedes Einzelnen aus.

Abteilungsleiterin und Projektverantwortliche Stephanie Zewe schaut voraus: „Die Ergebnisse ermutigen uns, die Medea-Logik auf weitere digitale Vorhaben zu übertragen. Das kommt neben unseren Beschäftigten vor allem unseren Kunden zugute.“ Denn wer sich selbst sicher und kompetent im Umgang mit digitalen Lösungen fühle, könne seine Kunden auch dazu bestens unterstützen.

Mehr Informationen zum Programm Medea und den umfangreichen Lehrangeboten des BMF lesen Sie im Flyer „Lernen und Beruf digital verbinden“.