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| E-Mobilität

Mit dem E-Scooter zur Arbeit?

Sollten Sparkassenmitarbeiter auf Dienstwegen mit den neuen Elektrorollern fahren? Der Bundesverband Fuhrparkmanagement warnt vor Haftungsrisiken.

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Für die offizielle Unfallstatistik ist das neue Verkehrsphänomen zwar noch zu jung. Aber die Berichte über Unfälle mit den hierzulande erst Anfang Juli zugelassenen E-Scootern häufen sich bereits und gewarnt wurde schon zuvor. Auch Erfahrungsberichte aus dem Ausland stimmen skeptisch. Technisch sind die Gefährte oft noch nicht ausgereift.

Der Bundesverband Fuhrparkmanagement (BVF) empfiehlt daher, dienstliche Fahrten mit den frei angebotenen E-Rollern zu untersagen. Riskant könne es vor allem werden, wenn Mitarbeiter auf Dienstreisen ihren privaten E-Scooter einsetzen oder die in vielen Städten frei verfügbaren Fahrzeuge während der Dienstzeit nutzen, sagt BVF-Geschäftsführer Axel Schäfer. Besonders bei Unfällen mit Personenschaden bestünden hohe Haftungsrisiken, denn im betrieblichen Kontext gelten besondere Pflichten.

 
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Werden die E-Scooter innerbetrieblich als Dienstfahrzeug eingesetzt, müsse der Fuhrpark- oder Mobilitätsverantwortliche eines Unternehmens Mitarbeiter ein- und unterweisen. Bei zulassungspflichtigen Fahrzeugen müssen sie zudem über die rechtliche Einordnung informieren.

Die Berufsgenossenschaft (BG) empfehle bei E-Scootern Helmpflicht sowie reflektierende Kleidung und werde verstärkt darauf achten, dass innerbetrieblich eingesetzte E-Scooter auch in die Gefährdungsbeurteilung aufgenommen werden, teilt der BVF mit.