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| BBL-Reloaded: Abschlussarbeiten Lehrinstitut

Wissenschaft erfolgreich mit Praxis verbinden

Was bewegt junge Absolventen, wollten die BBL wissen. Ihre Abschlussarbeiten zeigen exemplarisch: Es wird kein „verstaubtes“ Fachwissen nachgebetet, sondern Projektergebnisse sind am Puls der Zeit.

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Gut ausgebildete junge Leute sind „ein Pfund“, mit dem die Sparkassen-Finanzgruppe bis heute „wuchern“ kann. Sie bringen die Organisation gerade in Zeiten, in denen nahezu sämtliche Geschäftsbereiche einer Sparkasse digitalisiert werden, voran.

Doch was bewegt die jungen Leute konkret, mit welchen Themen beschäftigen sie sich in ihren Abschlussarbeiten, hat sich die BBL-Redaktion schon 2015 gefragt. Mit Fragestellungen, die es wert waren und sind, einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt zu werden, anstatt in Korrektur- oder Ablageordnern zu verstauben.

In Zusammenarbeit mit dem Bonner Lehrinstitut der Managementakademie und den jeweiligen Absolventen haben die BBL 17 Abschlussarbeiten über die Jahre ausgewählt und publiziert. Viele Ergebnisse sind in den betreuenden Projekt- bzw. Partnersparkassen erfolgreich umgesetzt worden. Und haben durch die Veröffentlichung in den BBL auch den Weg in andere interessierte Häuser gefunden.

Eine tolle Leistung der jungen Kollegen war dabei auch, die wissenschaftlichen Texte für ein Fachmedien wie die Betriebswirtschaftlichen Blätter zu komprimieren und die Essentiells herauszuarbeiten. Das ist gelungen, wie nicht zuletzt die hohen Zugriffszahlen auf die Beiträge, die bis heute steigen, belegen. Die vorerst letzte Arbeit haben wir im Frühjahr veröffentlicht.

Bemerkenswert ist aus der Rückschau: Viele Projektarbeiten haben bereits Probleme vorweggenommen, die heute in der S-Finanzgruppe intensiv und kontrovers diskutiert werden: etwa, um ein typisches Beispiel zu nennen, die Nutzung von Kundendaten.

Bedingt durch die neue Zusammenarbeit von Managementakademie und S-Hochschule sowie ein verändertes Studiengangsmodell hat die BBL-Redaktion die Reihe zunächst abgeschlossen. Aktuell bereiten wir mit den Verantwortlichen in Bonn aber neue Publikationsmöglichkeiten von Ergebnissen vor.

Starten wollen wir aber demnächst mit einem Blick auf die Auslandsstudienzeit der Absolventen, die jetzt im Studiengang integriert ist. Hiervon erwarten wir interessante Einblicke und Perspektiven.

⇒ Die Redaktion hat alle Lehrinstitutsbeiträge gesichtet und teilweise neu aufbereitet. Ein Klick auf den jeweiligen Titel führt direkt zum Beitrag. Lesenswert bleiben sie allemal. ⇐

Optimieren mit neuem Anreiz- und Steuerungssystem
Eine Projektarbeit hat für die Sparkasse Hannover ein Anreiz- und Steuerungssystem für fachbereichsübergreifende Beratungsteams im Mittelstandsgeschäft entwickelt. Ziel war dabei auch, die Zusammenarbeit gewerblicher Kunden- und Fachberater im Kundenberatungsprozess zu verbessern.

Im Leben junger Kunden stattfinden
Junge Kunden sind für die Wirtschaft und Kreditinstitute im Speziellen sehr wichtig. Der Frage, wie Sparkassen in deren Leben stattfinden, ist eine Projektarbeit nachgegangen. Eingebunden wurde das Sparkassen-Finanzkonzept und eine veränderte Produktpalette, kombiniert mit zielgruppenorientierten Kundenveranstaltungen.

Ertragsstark zukunftsfähig aufstellen
Wie sich das Geschäftsfeld Private Banking in der Sparkasse Rhein-Nahe als Ertragsmodell betreiben lässt, hat eine Projektarbeit analysiert. Geklärt wurde unter anderem, welche Vertriebswege sich im Rahmen einer Multikanalstrategie im Segment vermögender Kunden sinnvoll nutzen lassen.

Talentmanagement als Erfolgsfaktor
Banken und Sparkassen benötigen Führungskräfte und Mitarbeiter, die sich immer wieder neu auf ein dynamisches Umfeld einstellen können. Besonders leistungsfähig und „willig“ müssen sie ebenfalls sein. Eine Projektarbeit hat sich mit der Bedeutung von Talenten beschäftigt und wie es gelingt, sie im Institut zu halten.

Qualitätskultur braucht Konzept
Wer Qualitäts- und Marktführerschaft anstrebt, muss anpassungsfähig sein und strategische Maßnahmen wie die DSGV-Qualitätsoffensive engagiert umsetzen. Wie eine Projektarbeit zeigt, braucht es ein maßgeschneidertes Konzept, um bei Mitarbeitern Akzeptanz und Umsetzungsbereitschaft für eine nachhaltig gelebte Qualitätskultur zu erreichen.

Bei Gründern den Turbo zünden
Ziel der Projektarbeit war, zu verstehen, was Gründer bewegt, was sie antreibt und blockiert, und welche Erwartungen sie an die Sparkassen haben. Inspiriert vom Konzept Business Angel soll ein spezieller Banking Angel den Bedarf von Gründern mit der Angebots- und Produktpalette von Sparkassen in Einklang bringen.

Die Crowd macht den Unterschied
Wissen, Kreativität und die Beobachtungsgabe von Mitarbeitern sind der größte Schatz jedes Dienstleisters. Gerade in Zeiten des Wandels hilft Sparkassen ein funktionstüchtigeres und effizienteres Ideenmanagement dabei, die Herausforderungen besser zu meistern, wie eine Projektarbeit herausgefunden hat.

Persönliche Beratung in Zeiten von Digitalisierung
Filialen verlieren zunehmend an Bedeutung, wenn es um Kontaktpunkte zur Sparkasse geht. Die Weser-Elbe-Sparkasse hat sich im Rahmen einer Projektarbeit damit beschäftigt, wie es künftig gelingt, mit den Kunden in Kontakt zu bleiben und eine persönliche Beratung über digitale Kanäle anzubieten.

Gut zu wissen, was andere denken
Führung wird angesichts der aktuellen Herausforderungen innerhalb von Sparkassen nicht einfacher. In vielen Instituten wird deshalb nach wirksamen Instrumenten gesucht. Eine Projektarbeit hat analysiert, worauf es bei der Einführung eines 180-Grad-Führungsfeedbacks ankommt.

Neue Erträge aus Kundendaten
Facebook und Google haben vorgemacht, welches Potential in datenorientierten Geschäftsmodellen liegt. Sparkassen besitzen ebenfalls viele wertvolle Kundendaten. Durch moderne Analyseverfahren könnte dieser Datenschatz die Ertragsmechanik der Sparkassen revolutionieren, zeigt eine Projektarbeit.

Mit dem Kunden auf digitaler Augenhöhe
Die Digitalisierung eröffnet Banken und Sparkassen umfangreiche Chancen. Gerade auf die Mitarbeiter kommen dadurch jedoch neue digitale Anforderungen zu. Die Projektarbeit hat sich mit der Analyse und Entwicklung digitaler Kompetenz von Firmenkundenberatern beschäftigt.

Neues Ertragspotenzial für Sparkassen
Viele Banken und Sparkassen suchen nach alternativen Ertragsquellen. Die positive Immobilienmarktentwicklung rückt somit Kauf und Vermietung von Renditeobjekten in den Fokus der Institute. Die Projektarbeit hat exemplarisch aufgezeigt, mit welcher Strategie dieser Geschäftsbereich neu aufgebaut oder belebt werden kann.

Geschäftsfeld Immobilie als Netzwerk
Ein Digitales Ökosystem der Sparkassen soll verschiedenste Kundenbedürfnisse befriedigen und geht damit weit über Finanzfragen hinaus. Die Projektarbeit hat analysiert, welche Elemente für das Geschäftsfeld Immobilien sinnvoll wären und wie sie den Kunden optimal bei Auswahl, Kauf, Vermietung und vielem mehr unterstützen.

Konzept senkt unerwartete Verluste
In der Sparkassen-Finanzgruppe gibt es zahlreiche theoretische Möglichkeiten, um Risikokonzentrationen zu steuern. Eine Projektarbeit hat verfügbare und praxistaugliche Instrumente zusammengetragen, auf ihre Wirkung hin überprüft sowie als wichtigen Teil in einen Vier-Punkte-Plan zur Verstetigung des Bewertungsergebnisses im Kreditgeschäft integriert.

Schon beim Lernen Mehrwert schaffen
Wie man Weiterbildung mit sozialem Engagement kombiniert, haben Absolventen des 80. Jahrgangs des Lehrinstituts der Management-Akademie in einem mehrtägigen Workshop demonstriert. Mit agilen Projektmethoden sind Konzepte für zwei soziale Einrichtungen in der Region Bonn (Ohrenkuss und Deutsche Krebshilfe) entwickelt worden.

Externe Bannerwerbung kommt nicht an
Mit einer Milliarde Aufrufe im Monat ist die Internetfiliale der Sparkassen eins der reichweitenstärksten Portale Deutschlands. Eine Projektarbeit hat untersucht, ob es sich lohnt, die Internetpräsenz für externe Inhalte wie Werbung zu öffnen, um dadurch unter Umständen zusätzliche Erträge zu generieren.

Integrierter Nachfolgeprozess für Schlüsselpositionen
Ein wichtiger Erfolgsfaktor für Sparkassen ist künftig stärker denn je, das Know-how im Unternehmen zu halten und auszubauen. Eine Projektarbeit hat deshalb die Schlüsselpositionen eines funktionierenden Nachfolgemanagementprozesses analysiert und darauf aufbauend Methoden zur Personalrisikomessung vorgestellt. Aus den Ergebnissen werden Empfehlungen für ein Talentmanagement abgeleitet.