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| Risikobewertung

Bankgeschäft von Klimawandel tangiert

Unter grüner Finanzwirtschaft versteht man in der Regel Finanzprodukte wie Fonds, mit denen gezielt in Anleihen oder Aktien umweltfreundlicher Unternehmen investiert wird. Allgemeiner kann man darunter Geschäfts- und Anlagestrategien zusammenfassen, mit denen umweltpolitische Ziele verfolgt werden. Daraus wie auch aus dem Klimawandel oder vergleichbaren Umweltveränderungen erwachsen dem Bankgeschäft verschiedenste Risiken.

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Stellen Sie sich vor, es ist Anfang 2010 und Sie sind Mitglied des Vorstands einer Großbank. Auf Ihrem Schreibtisch liegt der Antrag eines Großkunden aus dem Energiesektor für einen Kredit in erheblicher Größenordnung. Der möchte damit die Modernisierung seiner Kernkraftwerke finanzieren. Am 11. März 2011 verursacht ein Tsunami in Japan die Havarie des Kernkraftwerks Fukushima. Weniger Tage später beschließt die Bundesregierung die Stilllegung aller Kernkraftwerke in Deutschland.

Wie beeinflusst diese Entscheidung ein Jahr, nachdem der Kredit gewährt worden ist, Ihre Risikoeinschätzung des Kunden? Welche Auswirkungen hat dieses Ereignis auf Ihre Gewinn- und Verlustrechnung und auf die Vermögenssituation Ihres Instituts? Dieses Beispiel zeigt deutlich, welche Auswirkungen Naturereignis­se und ihre politischen Konsequenzen auf das Geschäft eines Instituts haben können. Im Folgenden sollen vergleichbare Wirkungszusammen­hän­ge für das Problem des Klimawandels untersucht werden.

Klimawandel und das Pariser Abkommen

Es gibt derzeit klare Evidenz dafür und einen Konsens darüber, dass ein Wandel des Klimas stattfindet und unumkehrbar ist. Dieser manifestiert sich hauptsächlich in einer steigenden Durchschnittstemperatur der Erdatmosphäre. Weiterhin deutet alles darauf hin, dass das Wirken des Menschen vor allem über Treibhausgase (Kohlendioxid [CO2] und Methan) dafür zumindest mitverantwortlich ist.

Plausible Ursachen liegen in der verstärkten Nutzung fossiler Brennstoffe und der intensiveren Landwirtschaft (z. B. Fleischproduktion). Die Details der Wirkungsketten und Kausalitäten mögen unter Experten umstritten sein, die grundsätzlichen Korrelationen zwischen der zunehmenden Verbrennung von Öl, der Erwärmung der Erdatmosphäre und der Zunahme etwa von Wirbelstürmen ist es nicht.

Das sogenannte Pariser Abkommen ist am 12. Dezember 2015 von 195 Staaten verabschiedet worden und sieht eine starke Begrenzung der von Menschen verursachten Erwärmung der Erdatmosphäre vor. Die Ziele des Pariser Abkommens sind:
  • Begrenzung des Anstiegs der globalen Durchschnittstemperatur auf deutlich unter zwei, wenn möglich nur 1,5 Grad gegenüber dem vorindustriellen Wert.
  • Verbesserte Klimaresistenz und Anpassungsfähigkeit an die Folgen des Klimawandels auf eine Art und Weise, die nicht die Nahrungsmittelproduktion bedroht.
  • Vereinbarkeit der Finanzströme mit einem Weg hin zu niedrigen Treibhausgasemissionen und klimaresistenter Entwicklung.
Die Umsetzung in Deutschland soll über den Klimaschutzplan 2050 geschehen. Dieser ist im November 2016 beschlossen worden und enthält eine lange Liste politisch umstrittener Einzelmaßnahmen.

Die Umsetzung des Pariser Abkommens wird enorme Anstrengungen erfordern, die in alle Bereiche des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens eingreifen. Denn selbst die aktuell formulierten Ziele und Pläne der Unterzeichnerstaaten, wie der Klimaschutzplan 2050 in Deutschland, werden bei idealtypischer Umsetzung selbst das bescheidenere Zwei-Grad-Ziel verfehlen.

Derzeit wird erwartet, dass bei idealtypischer Um­setzung der nationalen Klimaschutzpläne die globale Durchschnitts­temperatur immer noch um 2,7 Grad ansteigt. Aus diesem Grund ist im Pariser Abkommen ein Hebemechanismus vereinbart worden, der alle fünf Jahre eine Überprüfung der bis dann erreichten Erfolge und eine nachfolgende Verschärfung der nationalen Klimaschutzziele vorsieht.

Grüne Finanzwirtschaft

Gemäß einer Definition des International Institute of Finance bezeichnet Green Finance alle finanzwirtschaftlichen Aktivitäten, die neben Ertrag und Risiko auch Umweltfaktoren berücksichtigen. Im engeren Sinn geht es dabei häufig um die Frage, wie die Finanzwirtschaft dazu beitragen kann, die Auswirkungen des Klimawandels abzufedern und ein nachhaltiges, umweltverträgliches Wirtschaften zu fördern.

Ein Beispiel aus der Welt der Wertpapiere sind Green Bonds, das heißt Anleihen, die zur gezielten Finanzierung ökologischer Projekte aufgelegt wurden. Derzeit repräsentieren sie zwar nur ein Prozent des Anleihemarkts, doch hat dieses Segment in den vergangenen Jahren stark zugelegt. Ökologi­sche Strategien oder Anlagerichtlinien für Investmentfonds fallen ebenfalls unter den Begriff "Green Finance".

In der Diskussion sind aber auch verschiedene Regulierungsinitiativen, die durch eine Reihe von Maßnahmen Kreditinstitute veranlassen sollen, im Sinne einer umweltorientierten Politik tätig zu werden. Sie reichen vom Setzen von Anreizen bis zur Anwendung von Zwang. So beschäftigt sich eine Arbeitsgruppe des Financial Stability Board der G20 mit Vorschlägen, die vorsehen, dass Unternehmen aller Art, also auch aus dem Finanzsektor, klimabezogene Informationen in ihren Lage- und Offenlegungsberichten veröffentlichen. Diese sollen Marktteilnehmer befähigen, die von einem Unternehmen eingegangenen Klimarisiken in ihre Entscheidungen über Geschäftsbeziehungen einzubeziehen.

Andere Vorschläge, die in Arbeitsgruppen deutscher und europäischer Behörden diskutiert werden, gehen deutlich über diese anreizorientierten Ansätze hinaus und würden zu verschärfter Regulierung führen. Beispielsweise wird eine Erweiterung des Mandats von Aufsichtsbehör­den in Richtung ökologischer Aspekte in Betracht gezogen, die bis hin zu unterschiedlichen Eigenmittelanforderungen für "grüne" und "braune" Kredite führen könnte. Spätestens dann müssten die Kreditinstitute ein Nachhaltigkeitsmanagement einrichten, das in die Banksteuerung zu integrieren wäre. In eine ähnliche Richtung zielen auch Überlegungen, gezielt Kapital zur Finanzierung einer nachhaltigen Wirtschaft aufzubrin­gen. Die Kreditvergabe hätte dann auch unter ökologischen Aspekten zu erfolgen.

Primäre, sekundäre und tertiäre Risiken aus dem Klimawandel

 
Die künftige Begrenzung des CO2-Ausstoßes ist ein ernstes Problem für das Geschäftsmodell aller Unternehmen, die Kohle oder Öl fördern wollen. © NicoElNino/fotolia
Bisher sind Risiken nicht unter dem Schlagwort Green Finance diskutiert worden. Dies gilt auch für die Risiken aus dem Klimawandel. Sie können Kreditinstitute über verschiedene Kanäle treffen. Deshalb sollen sie im Folgenden in primäre, sekundäre und tertiäre Risiken eingeteilt werden.

Primäre Risiken
Primäre (physische) Risiken treffen ein Institut unmittelbar und fallen dort in die Kategorie operationelle Risiken. Hier sind vor allem Schäden aus Unwetterkatastrophen und weiteren Aspekten des Klimawandels (z. B. Überschwemmung, Sturmschäden) zu nennen. Seit 1980 hat sich die Zahl von Unwetterkatastrophen verdreifacht, die Höhe der Schäden verfünffacht. Diese Trends müssen berücksichtigt werden, wenn sich ein Institut im Rahmen von Risikoinventur oder -landkarte zukunftsorientiert (und möglicherweise zur Unterstützung von Entscheidungen) mit operationellen Risiken aus dem Klimawandel beschäftigt. Die Absiche­rung primärer Risiken ist das Geschäftsmodell der Versicherungswirt­schaft.

Sekundäre Risiken
Von sekundären Risiken kann man sprechen, wenn ein operationelles Risiko bei einem Unternehmen oder Privatkunden als Kredit- oder Marktpreisrisiko in einem Kreditinstitut schlagend wird. Wenn ein Institut beispielsweise auf Wetterereignisse bedingte Katastrophenanleihen hält, trifft es eine Unwetterkatastrophe in anderen Teilen der Welt über den Kanal Marktpreisrisiko. Wenn ein Kunde als Folge einer mit dem Klimawandel in Zusammenhang stehenden Unwetterkatastrophe zahlungsunfähig wird, findet die Übertragung über das Kreditrisiko statt.

Tertiäre Risiken
Unter tertiären Klimarisiken kann man solche Risiken zusammenfassen, die durch die politischen Reaktionen auf den Klimawandel entstehen. Der (hoffentlich nur temporäre) Vermögensverlust des Instituts im Eingangsbeispiel der Kreditvergabe an einen traditionellen Energieversorger ein Jahr vor Fukushima ist ein Beispiel für solche tertiären Risiken. Allgemein gilt: Die Regierungen werden die Umsetzung des Pariser Abkommens und damit verbundene oder gar darüber hinausgehende Klimaschutzziele über Gesetzgebung und präskriptive Regulierung forcieren. Seit 1997 hat sich die Zahl klimabezogener Gesetze und Verordnungen laut einer Studie alle vier bis fünf Jahre verdoppelt. Diese Entwicklung wird sich künftig weiter beschleunigen.

Tertiäre Risiken können auch an der Idee eines Kohlendioxidbudgets veranschaulicht werden. Wenn das Zwei-Grad-Ziel des Pariser Abkommens erreicht werden soll, können wahrscheinlich nur noch 1100 Milliarden Tonnen Kohlendioxid (CO2) emittiert werden. Würden alle fossilen Brennstoffe, die derzeit noch im Boden lagern, verbrannt, so würden 2800 Milliarden Tonnen CO2 freigesetzt. Am Ende könnten also zwei Drittel aller derzeit bekannten fossilen Brennstoffe nicht gefördert werden. Das ist ein ernstes Problem für das Geschäftsmodell aller Unternehmen, die Kohle oder Öl fördern wollen. Dementsprechend ist die Marktkapitalisierung der vier größten US-amerikanischen Kohleproduzenten in den vergangenen sechs Jahren um 90 Prozent gefallen.

Praktische Hinweise für die Institute

Unabhängig von der politischen Agenda ist es im betriebswirtschaftlichen Interesse eines jeden Kreditinstituts, sich erste Gedanken über die Auswirkungen des Klimawandels auf seine Geschäfte und die eingegangenen Risiken zu machen. Die folgenden Hinweise bauen auf die oben eingeführte Gliederung der Risiken auf.

Primäre Risiken betreffen die physische Sicherheit und Infrastruktur: Welche Ereignisse könnten ein Institut grundsätzlich treffen? Hier stehen zunächst Unwetter und Elementarschäden (Sturm, Hagel, Überschwem­mung) im Fokus. Welche Schadenshäufigkeit und Schadenshöhe sind für die Region zu erwarten? Wie hat sich diese im Zeitverlauf entwickelt, und sind Extrapolationen in die Zukunft möglich? Diese Fragen können etwa in der Risikoinventur oder Risikolandkarte für operationelle Risiken bearbeitet werden. Die Folgefrage lautet: Besteht dafür ein angemessener Versicherungsschutz oder die ausdrückliche Bereitschaft, die Schäden selbst zu tragen?

Bei sekundären Risiken ist zu fragen, welche Kunden bzw. Wertpapier­emittenten von einer klimabedingten Erhöhung von Katastrophenereig­nissen betroffen sein könnten. Bei den tertiären Risiken ist zu untersu­chen, wie die Kreditwürdigkeit von Kunden, Werthaltigkeit von Sicher­heiten und andere Risikofaktoren (Kurse von Wertpapieren) von politischen Entscheidungen abhängen. In beiden Fällen kann das Vorgehen unterschiedlich sein für das Eigen- und für das Kundenge­schäft.

Der schwierigere Teil liegt im Eigengeschäft. Denn das Institut muss sich ein Bild davon verschaffen, welche Klimarisiken der (oft global tätige) Emittent eines Wertpapiers eingegangen ist bzw. welche ihm aus den Umsetzungsaktivitäten des Pariser Abkommens und weiterer Regel­werke oder politischer Vorgaben erwachsen. Zumindest für kleine Insti­tute wird dies nicht ohne Weiteres möglich sein.

Doch könnten ihnen die oben angesprochenen Vorschläge des Financial Stability Board der G20 zu einer umfassenden Offenlegung klimarelevanter Informationen aller Unternehmen weiterhelfen, die genau das Ziel verfolgen, Marktteilneh­mern eine sachgerechte Bewertung der Klimarisiken eines Unterneh­mens zu ermöglichen. Ferner lassen sich im Eigengeschäft aufgrund der Liquidierbarkeit der Wertpapiere die Auswirkungen auf das eigene Institut begrenzen.

Im Kundengeschäft können zumindest regional tätige Institute die eigenen Abschätzungen zu primären Risiken grundsätzlich auch auf die Kunden übertragen, denn die Sekundärrisiken des Instituts sind die Primärrisiken der Kunden. Nachgelagert stellt sich jedoch die Frage nach der Existenz und Wirksamkeit des Versicherungsschutzes beim Kunden.

Insbesondere tertiäre Klimarisiken können aber auch in den regelmäßigen Gesprächen zwischen dem Kreditinstitut und seinen Kunden thematisiert werden. Hier ist es nun am Kunden, Antworten auf die Fragen des Kreditinstituts zu liefern. Diese Fragen sollten so gewählt sein, dass das Kreditinstitut einschätzen kann, ob die Beurteilung der künftigen Situation so wenig von der aktuellen Situation abweicht, dass die auf aktuellen Daten beruhenden Ratingnoten und Sicherheitenan­sätze beibehalten werden können. Oder ob die Abweichungen so groß sind, dass Überschreibungen vorgenommen (und entsprechend dokumentiert) werden müssen. Beispielhaft könnten folgende Fragen gestellt werden:
  • Besitzt das Unternehmen Transparenz darüber, wie der Klimawandel direkt oder indirekt über politische Klimaschutzmaßnahmen sein Geschäftsmodell und seine Risiken beeinflussen kann?
  • Produziert das Unternehmen Güter oder bietet das Unternehmen Dienstleistungen an, die im Zuge des Klimawandels oder aufgrund politischer Maßnahmen zum Klimaschutz nicht mehr oder deutlich weniger nachgefragt werden könnten?
  • Hat das Unternehmen eine Strategie, wie es negativen Auswirkungen auf sein Geschäft und sein Risikoprofil begegnen kann?
  • Welches sind die relevanten Zeitskalen für die Auswirkungen?
  • Auf welchen Zeitskalen greifen die angedachten strategischen Maßnahmen? (Wie verhalten sich diese zur Laufzeit der aktuellen und geplanten Engagements?)
  • Welchen Einfluss könnten der Klimawandel und politische Klimaschutzmaßnahmen auf die Werthaltigkeit von Sicherheiten haben, die für ein Darlehen hinterlegt werden?
  • Sind neue Geschäftsaktivitäten geplant, die dem Klimawandel entgegenwirken können oder die von politischen Klimaschutzmaßnahmen profitieren können?
  • Auf welchen Zeitskalen?
Die Zukunftseinschätzung eines Kunden könnte dann umso stärker von der gegenwärtigen Beurteilung abweichen, wenn dieser in größerem Umfang direkt oder indirekt vom Klimawandel betroffen ist und keine wirksamen Strategien dagegen entwickelt, und wenn eine erhebliche Betroffenheit bereits in dem Zeitraum erwartet werden kann, auf den die aktuellen oder geplanten Engagements ausgelegt sind. Umgekehrt werden gegenwärtige und künftige Einschätzungen umso weniger voneinander abweichen, je geringer die Betroffenheit ist, je eher der Kunde eine wirksame Gegenstrategie zu potenziellen Auswirkungen des Klimawandels vorweisen kann und je später die Auswirkungen von Klimawandel und Klimaschutzmaßnahmen für ihn zu spüren sein werden.

Methodische Herausforderungen

Trotz des grundsätzlichen Konsenses über den Klimawandel, seine Treiber und seine Auswirkungen gibt es kein Standardmodell für das Klima, das detailliert Voraussagen für die zur Diskussion stehenden sehr langen Zeithorizonte machen und Sicherheit über die Auswirkungen verschiedener Maßnahmen bieten könnte. Alle Extrapolationen sind mit großen Unsicherheiten verbunden, die nur durch erhebliche Forschungs­an­strengungen in den Griff zu bekommen sind. Dies gilt umso mehr, wenn die Auswirkungen auf die Real- und Finanzwirtschaft abgeschätzt werden sollen.

Aber auch extrem langfristige Risikoeinschätzungen, egal ob quantitativ oder qualitativ, müssen erarbeitet werden. Gegenwärtig kann man Risiken zwar sehr präzise, aber meist nur auf einem Horizont von einem Jahr oder kürzer bestimmen. Die zweite Herausforderung besteht darin, aus qualitativen Risikoeinschätzungen geeignete Schlussfolgerungen für die eigene Geschäftstätigkeit abzuleiten.

Fazit

Es ist unklar, wie gut die Umsetzung des Pariser Abkommens gelingen wird. Im günstigsten Szenario dominieren wahrscheinlich die tertiären Risiken, die sich durch die forcierte Einführung strenger Regulierung ergeben werden. Primäre und sekundäre Risiken sollten bei einer angestrebten Erderwärmung von weniger als zwei Grad begrenzt sein. Im ungünstigen Fall wird man mit einer starken Zunahme aller drei Kategorien von Klimarisiken rechnen müssen, da trotz erheblicher Anstrengungen keine wirkungsvolle Begrenzung der Folgerisiken der Erderwärmung erreicht werden kann. Institute sollten beide Entwicklungsmöglichkeiten im Blick behalten und die erforderlichen Entscheidungen frühzeitig treffen.

Autor
Dr. Johannes Voit ist Leiter der Gruppe Management-Verfahren beim Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV) in Berlin.