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| Sparkasse Aachen

Die personelle Zukunft im Blick

Die Sparkasse Aachen baut ihr Ausbildungsengagement deutlich aus und bleibt in ihrem Geschäftsgebiet unverändert flächendeckend präsent.

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Die zum dritten Mal vom Deutschen Institut für Bankentests im Auftrag der Tageszeitung „Die Welt“ als „Beste Bank in Deutschland“ ausgezeichnete rheinische Großsparkasse glänzte auch 2018 mit gewohnt guten Geschäftsergebnissen und einer überdurchschnittlichen Ertragslage. Erstmals belegte die Sparkasse im Test auch im Private Banking bundesweit den ersten Platz.

„Basis unserer guten Entwicklung ist eine enorme Marktdurchdringung“, fasste Vorstandschef Norbert Laufs das Erfolgsgeheimnis zusammen. 65 Prozent aller Privatpersonen und 85 Prozent aller Unternehmen in der Region sind laut Laufs Kunden der Sparkasse. Ein Potenzial, das ausgebaut werden konnte. Schenkten doch 2018 rund 3200 neue Privatkunden dem Institut ihr Vertrauen. 88 Geschäftsstellen sind nach den Worten des Vorstandsvorsitzenden die „Quelle unseres Kundengeschäfts“, Einschnitte in dieses Netz werde es deshalb auch nicht geben, versicherte Laufs.

Vielmehr kündigte er eine Ausweitung und individuellere Gestaltung der Beratungszeiten an. Die Servicezeiten in kleineren Geschäftsstellen will die Sparkasse allerdings aufgrund rückläufiger Nachfrage reduzieren. Damit trägt man auch der wachsenden Bedeutung des Onlinebankings Rechnung. Zwei Drittel der Privatkunden (180 000 Konten) und 80 Prozent der Geschäftskunden nutzen die immer vielfältigeren Angebote der Sparkasse zur elektronischen Abwicklung ihrer Zahlungsgeschäfte, mit stark steigender Tendenz, erklärte Vorstand Ralf Wagemann.

 
Sichtlich zufrieden mit dem Geschäftsergebnis zeigt sich der Vorstand der Sparkasse Aachen (von links): Wilfried Nellesen, Thomas Salz, Norbert Laufs (Vorstandsvorsitzender), Ralf Wagemann, Christian Burmester (stv. Vorstandsvorsitzender). © Bernd Stuhlmann

Im Personalsektor plant das Institut, das 2018 dank einer deutlichen Zunahme der Kundeneinlagen um 3,9 Prozent auf gut 8,5 Milliarden Euro und eines laut Vorstand Wilfried Nellesen mit plus 2,6 Prozent dynamischen Kreditgeschäfts (Gesamtbestand: gut 8,3 Milliarden Euro) die Bilanzsumme auf knapp 11,6 Milliarden Euro (plus 3,1 Prozent) steigerte, eine Ausbildungsoffensive. 55 jungen Menschen bietet das Institut in 2019 Ausbildungsplätze an, im Vorjahr waren es 45. Darüber hinaus bietet die Aachener Sparkasse in Kooperation mit der Hochschule der Sparkassen-Finanzgruppe erstmals fünf Nachwuchskräften ein duales Studium an. Damit, so der stellvertretende Vorstandschef Christian Burmester, soll der bevorstehenden altersbedingten Fluktuation bereits im Vorfeld entgegengewirkt werden.

Einen spürbar größeren Anteil am Plus bei den Privatanlagen nimmt in Zeiten anhaltender Niedrigzinsen das Wertpapiergeschäft ein, erläuterte Vorstandsmitglied Thomas Salz. Der Nettoabsatz legte um 13 Millionen Euro auf fast 100 Millionen Euro zu. In der Summe aus Wertpapieren, bilanzwirksamen Einlagen und Versicherungen vertrauten die Privatkunden der Sparkasse 2018 insgesamt mehr als 400 Millionen Euro neu an.

Der schwierigen Situation im Zinsumfeld konnte sich allerdings auch die Sparkasse Aachen nicht ganz entziehen. So sank die Zinsspanne im Jahresvergleich von 2,0 auf 1,87 Prozent der DBS. Der Zinsüberschuss ging um sieben Millionen Euro auf 211 Millionen Euro zurück, während der Provisionsüberschuss von 66 auf 68 Millionen Euro anstieg. Dank eines straffen Kostenmanagements konnte erneut ein überdurchschnittliches Betriebsergebnis vor Bewertung von 126 Millionen Euro beziehungsweise 1,12 (2017: 1,20) der DBS erzielt werden. In der Cost-/Income-Ratio von 56 Prozent spiegelt sich die hohe Effizienz der Sparkasse Aachen wider. Den Jahresüberschuss bezifferte Laufs auf 35 Millionen Euro, die Kernkapitalquote liegt bei 21,48, die Solvabilitätskennziffer bei 22,10 Prozent.