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| Sparkasse Markgräflerland

Monatsweise zur digitalen Meisterschaft

Jeder Monat steht künftig unter einem anderen digitalen Thema. So will die Sparkasse Markgräflerland ihre Mitarbeiter schrittweise schulen.

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Die digitale Transformation ist ein entscheidender Faktor für das Überleben der Sparkassen – und so zu Recht im Mittelpunkt der Jahrespressekonferenz. Die Sparkasse Markgräflerland stellte neben ihren Geschäftszahlen ein breit angelegtes Weiterbildungskonzept vor. Am Anfang stand ein Digitalisierungs-Check, der mit Unterstützung des ARC-Instituts, eines spezialisierten Dienstleisters, durchgeführt wurde.

Hier konnten im Verlauf des vergangenen Jahres alle Mitarbeitenden ihre Kenntnisse zu digitalen Themen selbst einschätzen. Dabei ging es nicht nur um reine Sparkassenthemen. Grundlegendes Wissen zu digitalen Assistenten, Social-Media-Kanälen oder unterschiedlichen Messenger-Diensten und Sicherheits-Tools ist aus Sicht der Sparkasse ebenfalls wichtig.

Die Ergebnisse des Selbst-Tests finden direkte Berücksichtigung in der Umsetzung neuer Weiterbildungsformate wie Lunch&Learn, der Durchführung von BarCamps und der Ausbildung von sogenannten DigiBotschaftern. Diese engagieren sich zusätzlich zu ihren eigentlichen Aufgaben: Sie sind einerseits Multiplikatoren, andererseits Innovationsmotoren, die neue Themen von außen in die Sparkasse hineinbringen. Dafür bekommen sie auch Einblicke in Zukunftsthemen. Solche digitalen Vermittler sind bereits in vielen Häusern im Einsatz.

Für das Jahr 2020 steht jeden Monat ein neues digitales Schwerpunktthema im Kalender. Die Mitarbeiter können sich dann über verschiedene Formate zu dem jeweiligen Thema weiterbilden.

„Geschäftszahlen stellen insgesamt zufrieden“

„Die Sparkasse Markgräflerland ist mit dem Geschäftsverlauf für das Jahr 2019 insgesamt zufrieden“, sagte Vorstandschef Ulrich Feuerstein, der die Zahlen zusammen mit seinen Vorstandskollegen Peter Blubacher und Patrick Glünkin präsentierte. Die Bilanzsumme ist um 191 Millionen Euro angestiegen und liegt bei 2,7 Milliarden Euro.

Der Kreditbestand zum Jahresende 2019 nahm um 124 Millionen Euro zu und beträgt 1,9 Milliarden Euro. Es wurden insgesamt 341 Millionen Euro an Darlehen an Privatpersonen sowie an Unternehmen und Selbstständige zugesagt. Die Darlehenszusagen an Unternehmen betragen 109 Millionen Euro, an Privatpersonen 216 Millionen Euro und an sonstige Kreditnehmer 16 Millionen Euro.

Seit Jahren zählt die Sparkasse Markgräflerland zu den Sparkassen, die Fördermittel in überdurchschnittlicher Höhe ausreichen. Im Jahr 2019 stellte die Sparkasse ihren Kunden insgesamt 439 öffentlich geförderte Darlehen mit einem Gesamtvolumen von über 43,5 Millionen Euro zur Verfügung. Zwei Drittel der Fördermittel wurde an gewerbliche Kunden ausgereicht.

Die Einlagen der Sparkassenkunden erhöhten sich um 92 Millionen Euro auf 1,5 Milliarden Euro. Die Einlagen der Privatpersonen nahmen um 54 Millionen Euro zu. „Entgegen den Experten-Erwartungen wurde 2019 ein hervorragendes Aktien-Jahr“, bilanzierte Vorstand Glünkin. Der Dax kletterte um etwa 25 Prozent und schloss zum Jahresende bei 13.249,01 Punkten. Die Kunden der Sparkasse Markgräflerland hätten aufgrund des niedrigen Zinsniveaus überdurchschnittlich in Aktien und Investmentfonds investiert. Der Wertpapierumsatz der Kunden betrug 224 Millionen Euro.