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| Blick in die Medien / mit Umfrage

Negativzinsen für Immobilienkredite?

Einige deutsche Banken rüsteten sich für ein hierzulande bislang undenkbares Szenario, berichtet der Blog „finanz-szene.de“.

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Halte das Tempo des Zinsverfalls an, sei die Einführung von Negativzinsen auf Immobilienkredite eher eine Frage von Wochen als von Monaten, hätten mehrere Marktteilnehmer gegenüber „finanz-Szene.de“ berichtet.

Bei einem Institut soll es geheißen haben: „Wir sehen ein paar Herausforderungen, etwa bei der Erstellung von Tilgungsplänen. Technisch allerdings ist es grundsätzlich möglich, auch negative effektive Jahreszinsen in der Baufinanzierung darzustellen.“

„Natürlich wollen wir möglichst die ‚Null‘ halten“, habe der Vertreter einer anderen großen Bank dem Bericht zufolge geäußert: „Aber sollte es die Wettbewerbssituation erfordern, werden wir handeln und mit negativen effektiven Jahreszinsen arbeiten.“

 
Verdrehte Welt: Kommen Negativzinsen auf Immobilienkredite? © dpa

Nicht unbedingt ein Draufzahlgeschäft“

Wie der Blog beschreibt, sei es interessant, dass die Einführung von Negativzinsen für Einlagen zwar diskutiert, plausibler aber die Einführung der Minuszinsen für Baukredite zu sein scheine.

Negativzinsen für Baugeld müssten für Banken auch kein Draufzahlgeschäft sein – solange sich die Institute weiterhin so extrem günstig refinanzieren könnten, wie es momentan der Fall sei.

Die SparkassenZeitung hatte über das Thema berichtet.