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| Paydirekt

Positive Entwicklung

Bei Paydirekt, dem Bezahldienst der deutschen Sparkassen und Banken, ziehen die Händleranbindungen und die Kundenregistrierungen an. Vergleiche man die Marktdurchdringung von Paydirekt mit anderen Bezahlarten drei Jahre nach Marktstart, so entwickle sich Paydirekt überdurchschnittlich, schreibt Henning vorm Walde, Geschäftsführer der GIZS, in seinem Gastbeitrag.

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Seit 2015 die erste Transaktion mit Paydirekt durchgeführt wurde, verzeichnet das Bezahlverfahren ein kontinuierliches Wachstum, sowohl bei der Nutzerzahl als auch bei der Anzahl der Onlineshops. Heute können mehr als zwei Millionen registrierte Kunden bei rund 10.000 attraktiven Shops über alle Branchen hinweg mit Paydirekt bezahlen. Darunter fünf der Top-10-Online Händler nach EHI-Liste (Otto, Notebooksbilliger.de, Media Markt, Bonprix und Alternate) und weitere bekannte, reichweitenstarke Namen wie CTS Eventim oder Cineplex. Dazu kommen tausende lokale Onlineshops, die den regionalen Handel unterstützen.

 
Statt Bargeld setzen sich digitale Zahlmethoden durch. © dpa

Seit vergangenem Dezember lassen sich Tickets auf Bahn.de und in der App DB Navigator bequem und sicher mit Paydirekt bezahlen. Mit rund 40 Prozent der Ticketverkäufe spielt der Onlinekanal für die Bahn eine sehr wichtige Rolle. Ein Vorteil für die Deutsche Bahn sind vollidentifizierte Käufer (Kontoinhaber), verbunden mit den hohen Sicherheitsstandards. Dies ist insbesondere für den Online-Ticketverkauf ein relevantes Feature.

Durch die jüngsten erfolgreichen Händleranbindungen ist die Reichweite des Händlerumsatzvolumens mit Stand Dezember 2018 auf rund 14 Milliarden Euro gestiegen. Das entspricht nahezu einer Verdreifachung im Laufe des Jahres. Setzt man die erlangte Reichweite in das Verhältnis zum gesamten umgesetzten E-Commerce-Volumen von rund 60 Milliarden Euro, ist das Wachstum für Paydirekt signifikant. Durch diese erfolgreiche Steigerung der Händlerreichweite im Jahr 2018 konnte Paydirekt sehr stark zu vergleichbaren Wettbewerbern im Markt aufschließen.

Fortlaufend neue Features

Auch wenn sich der eine oder andere ein perfektes Produkt zum Marktstart wünscht, muss man festhalten, dass diese Einstellung im digitalen Zeitalter illusorisch ist und falsche Erwartungen schürt. Als Minimum Viable Product (MVP) gestartet, entwickelt sich das Bezahlverfahren Paydirekt seit seiner Markteinführung kontinuierlich weiter. Nach den Grundfunktionen wurde unter anderem der Express-Checkout in das Portfolio aufgenommen: Damit überspringt der Kunde den gesamten Checkout-Prozess und gelangt sofort zur Paydirekt-Zahlung. Im Prozess fließen die Bestell- und Lieferdaten aus dem Paydirekt-Account des Kunden an den Händler – der Kunde gewinnt Zeit, der Händler Sicherheit.

Schneller bezahlen mit One-Klick

Als Funktion mit hohem Mehrwert für Kunden und Händler ist das Feature One-Klick zu nennen: Das Verfahren ermöglicht mobiles Zahlen in vielen Alltagssituationen, beispielsweise beim Busfahrkartenkauf bequem von zu Hause aus. Für diese komfortable In-App-Bezahlung legt der Kunde Paydirekt einmalig als favorisiertes Bezahlverfahren fest – von da an wickelt er seine Bezahlung mit nur noch einem Klick ab. Eine Weiterentwicklung, mit der man künftig an vielen Kontaktpunkten noch zügiger bezahlen kann.

Zuletzt gingen um den Jahreswechsel herum die „Gesicherte Vorbestellung“ und der „Abokauf“ live. Mit Letzterem lassen sich wiederkehrende Zahlungen fixer Beträge zu fest vereinbarten Zeitpunkten abwickeln – interessant etwa für Streaming-Abos oder digitale Medien. Einmal festgelegt, erfolgen die regelmäßigen Buchungen automatisch und immer transparent.

Die Gesicherte Vorbestellung räumt dem Händler zusätzlichen Spielraum ein, wenn die Verfügbarkeit oder der Preis für die Ware beim Bestellabschluss noch nicht final sind. Die auf 15 Tage verlängerte Zahlungsgarantie gibt Händlern, die in Vorleistung treten, die notwendige Sicherheit und Handlungsspielraum.

Ein Anwendungsbeispiel: Ein Autofahrer möchte tanken. Dazu benutzt er von seinem Smartphone die App der Tankstelle. Er gibt zunächst in der Tanken-App an, dass er Benzin bis maximal 50 Euro kaufen möchte. Dank der Zahlungsgarantie von bis zu 15 Tagen bucht die Tankstelle noch nichts vom Kundenkonto ab, hat aber die Zahlungsgarantie, da der Maximalbetrag auf dem Kundenkonto für die Tankfüllung vorgemerkt ist. Der Autofahrer tankt aber nur für einen verringerten Betrag von 48,50 Euro. Die Tankstelle muss nun keine Rückbuchung für die 1,50 Euro vornehmen, sondern bucht im Anschluss nur den Betrag ab, für den auch tatsächlich getankt wurde. Die Gesicherte Vorbestellung macht Paydirekt somit für bestimmte Händler und Zahlungsszenarien äußerst attraktiv.

Paydirekt in die Standardprozesse integriert

Im vergangenen Jahr setzten die Sparkassen eine Vielzahl von kunden- und händlerorientierten Maßnahmen um, um Paydirekt stärker mit dem Girokonto zu verknüpfen: So ist Paydirekt jetzt in die Standardprozesse der Sparkasse integriert, was die Registrierung für Kunden deutlich vereinfacht. Als Girokontofunktion ermöglicht Paydirekt den Kunden, schnell, bequem und sicher in Onlineshops zu bezahlen. So erschließt das Bezahlverfahren den E- und M-Commerce und stärkt das Girokonto strategisch im Kundenzugang.

Transaktionshistorie im Sparkassen-Online-Banking angezeigt

Eine weitere nennenswerte Steigerung des Kundennutzens ist seit Juli 2018 die Anzeige von Paydirekt im Online-Finanzstatus des Sparkassen-Online-Bankings: Jeder für Paydirekt registrierte Kunde kann bequem auf einen Blick seine Paydirekt-Umsätze sichten und überprüfen. Seit Dezember 2018 sind sogar für jede Paydirekt-Transaktion der jeweilige Warenkorb und die Lieferadresse einsehbar. Direkt im Online-Banking vollzieht der Kunde also nach, was er wann und wo bestellt hat. So selbstverständlich wie Paydirekt heute im Online-Banking erscheint, wird die Registrierung nun in die stationären Vertriebsprozesse für die Standard-Girokonten und das Online-Banking integriert. Vorausgefüllte Masken unterstützen den Berater dabei. Privatkunden werden somit ganzheitlich beraten und mit allen Services betraut. Damit ist Paydirekt der Schlüssel des Girokontos zum E- und M-Commerce.

Kleine Maßnahme mit großem Vermarktungseffekt

Auch 2019 laufen zahlreiche Vermarktungsmaßnahmen: Für ganzjähriges Grundrauschen sorgen Aktionen und dauerhaft verfügbare Werbemittel. Punktuelle Kampagnen sind meist saisonal auf verkaufskräftige Feiertage ausgerichtet. Der beliebte Fernsehstar Axel Prahl wird Paydirekt weiter als Kampagnenbotschafter unterstützen – mit institutsübergreifend einheitlicher Kommunikation. Neben den zahlreichen Vermarktungsaktivitäten in der Bankfiliale und den digitalen Medien gewinnen owned-media Kampagnen an Bedeutung. Das reichweitenstärkste Medium ist Online-Banking. Hier erreicht man Kunden zielgenau. Im Jahr 2018 konnten gute Erfahrungen gesammelt werden, welche kontinuierliche optimiert werden.

Sicherheit als Vertriebsargument

Neben den aufgezählten laufenden Aufwertungen von Paydirekt bleiben die ureigenen Merkmale des Onlinebezahlverfahrens auch weiterhin seine Stärke: Für den Endkunden ist die Lösung direkt am Girokonto angebunden. Andere Verfahren funktionieren mit Zwischenlösungen. Paydirekt als deutsches Bezahlverfahren garantiert zudem die strikten deutschen Datenschutzstandards: Kundendaten bleiben auf deutschen Servern geschützt und werden nicht an Dritte weitergegeben oder gar verkauft. Datenskandale sensibilisieren Nutzer und jüngste Hacker-Angriffe zeigen öffentlichkeitswirksam, dass auch Politiker und Prominente nicht davor gefeit sind.

In Summe lässt sich konstatieren, dass 2019 weitere wesentliche, branchenspezifische sowie kundenzentrierte Features folgen werden, um Paydirekt als Online-Bezahlverfahren der deutschen Banken und Sparkassen weiterhin im Markt zu etablieren und mit attraktiven Mehrwerten beständig für Endkunden und Händler zu verbessern.

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[Zum Autor: Henning vorm Walde ist Geschäftsführer der GIZS, die für die Institute der Sparkassen-Finanzgruppe den Betrieb und die Weiterentwicklung von Paydirekt koordiniert. Die GIZS ist ein Gemeinschaftsunternehmen des Deutschen Sparkassenverlags, der Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale und der der Landesbank Baden-Württemberg.]