Anzeige
| Öffentliche Versicherer

Sabine wütete moderat

Die öffentlichen Versicherer rechnen nach dem Orkantief Sabine bislang mit vergleichsweise moderaten Schäden in Höhe von rund 200 Millionen Euro.

Anzeige

Von Sonntag bis Dienstag zog das Sturmtief über Deutschland hinweg. Schäden verursachte Sabine vor allem durch umgestürzte Bäume oder vom Orkan beschädigte Dächer. Die höchsten Windgeschwindigkeiten erreichte das Orkantief an den Küsten und in Süddeutschland. So wurden in Fürstenzell bei Passau Orkanböen von bis zu 154 km/h und auf dem Feldberg von 177 km/h gemessen.

„Erfreulich ist, dass es in Deutschland keine Todesopfer und nur wenige Verletzte gab“, sagt Harald Benzing, Hauptgeschäftsführer des Verbands öffentlicher Versicherer. Dies sei unter anderem darauf zurückzuführen, dass die Katastrophenschutz- und Rettungskräfte heute auf Naturgefahren deutlich besser eingestellt seien. Auch die Bevölkerung sei zunehmend besser vorbereitet und wisse, wie sie sich bei Naturgefahren und anderen Katastrophenlagen zu verhalten habe. Dies sei unter anderem Bevölkerungswarnsystemen wie Katwarn zu verdanken, so Benzing.

Katwarn versendet bei Naturgefahren und anderen Katastrophenereignissen postleitzahlengenau Warnmeldungen per Push-Mitteilung aus einer App oder per SMS an die betroffene Bevölkerung und ist für alle Bürger kostenlos. Auch die Mehrwetter-App der öffentlichen Versicherer warnt Nutzer kostenlos vor Unwettern per Push-Meldungen. Als regional verankerte Unternehmen finanzieren die öffentlichen Versicherer die Entwicklung und den Betrieb der Mehrwetter-App für iOS und Android als Beitrag zum Gemeinwohl.