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| Kreissparkasse Heilbronn

Smartphone-Banking verzehnfacht

Die Nutzerzahl des Mobile Banking hat sich seit letztem Sommer verzehnfacht, heißt es bei der Kreissparkasse Heilbronn. Rasantes Wachstum gab es auch in einem eher traditionellen Bereich.

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Kurz nach dem Start im vergangenen Sommer nutzten 140 Kunden der Kreissparkasse Heilbronn das mobile Bezahlen per Smartphone. Diese Zahl hat sich im ersten Halbjahr 2019 auf 1749 mehr als verzehnfacht, berichtet Vorstandschef Ralf Peter Beitner. Das Online- und App-Banking verzeichnet weiterhin hohe Zuwachsraten. Mittlerweile nutzen über 70 Prozent der Sparkassenkunden in Heilbronn (189.269) das Onlinebanking, ein Drittel von ihnen nutze zudem die Banking-App.

 
Ralf Peter Beitner: „Der Kontakt und die Nähe zum Kunden zählt - und zwar über alle Kanäle.“ © KSK Heilbronn

„Die Onlinebanking-Nutzung steigt kontinuierlich“, sagt Ralf Peter Beitner, „dennoch setzen wir parallel auch dauerhaft auf unsere vertrauten Angebote vor Ort, um den persönlichen Kontakt zu den Kunden zu pflegen.“

Das wichtigste für die Kreissparkasse sei die direkte Nähe zu den Menschen in der Region – auf vielen verschiedenen Kommunikationswegen und je nach Kundenbedürfnis. Daher werde das individuelle Beratungsangebot gestärkt. „Bei bedeutenden Finanzthemen wie Altersvorsorge, Baufinanzierung, Geldanlage und Versicherungen geht nichts über persönliche, vertrauensvolle Beratungsgespräche", so Beitner.

Hoher Zuwachs bei der betrieblichen Altersvorsorge

Aus Arbeitgebersicht stand vor allem die betriebliche Altersvorsorge (bAV) im Fokus der Beratungen. Das zum Januar 2018 eingeführte Betriebsrentenstärkungsgesetz zeigte Wirkung und sorgte für einen deutlichen Anstieg des bAV-Geschäfts, berichtet Beitner. Im ersten Halbjahr 2019 wurde hier das 2,5-fache bAV-Volumen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erzielt.

 
Die Kreissparkasse Heilbronn (hier der Hauptsitz) wächst sowohl im klassischen Bankgeschäft als auch im Mobile Banking. © KSK Heilbronn

Ein weiterer Wachstumstreiber bleibe das Immobiliengeschäft. So sei die Nachfrage nach gebrauchten Immobilien in der Region weiterhin hoch. Im ersten Halbjahr konnten Immobilien im Gesamtwert von rund 28 Millionen Euro vermittelt werden. Dies entspreche einem Plus von zirka 5,3 Prozent.

Sparkasse ermittelt auch den Immobilienwert

„Bei den Provisionserlösen liegen wir mit ca. 1,6 Millionen Euro 13,3 Prozent über dem Vorjahresniveau“, sagt Beitner. „Dies liegt vor allem an den immer noch hohen Verkaufspreisen für einzelne Objekte.“ Seit diesem Jahr biete die Kreissparkasse vermehrt sogenannte 360-Grad-Touren an. „Damit können Interessenten die Immobilien in Ruhe von zu Hause am PC virtuell besichtigen und bei starkem Interesse einen Vorort-Besichtigungstermin vereinbaren“, so Beitner.

 
Beratung ist gefragt: Die Serviceleistungen der Sparkassen umfassen seit Neuestem auch die Wertermittlung von Immobilien. © KSK Heilbronn

Mit der „Wertermittlung“ von wohnwirtschaftlichen Immobilien bietet die Kreissparkasse seit einem Jahr außerdem eine weitere Dienstleistung im Immobiliengeschäft an, heißt es. Ob im Falle einer Erbschaft oder Schenkung, bei einem Verkauf oder einer Vermietung dient die Wertermittlung als Entscheidungshilfe für die gerechte Aufteilung des Vermögens oder als Richtwert zur Festlegung des Verkaufs- beziehungsweise Mietpreises. Bislang wurden bereits 140 Immobilien bewertet.

Wachstum bei Krediten und Einlagen

Die Kundeneinlagen legten im ersten Halbjahr um 237 Millionen Euro auf 6,99 Milliarden Euro zu, ein Plus von 3,5 Prozent. Dies sei unter anderem eine Reaktion auf die Niedrigzinsphase. „Auch in zinslosen Zeiten suchen die Kunden gezielt die Sicherheit der Sparkasse“, so Beitner.

Das Kundenkreditgeschäft legte um 3,5 Prozent oder 250 Millionen Euro zu. Der Gesamtbestand an Krediten beläuft sich damit aktuell auf 7,31 Milliarden Euro. „Sowohl im Kundenkreditgeschäft als auch bei den Kundeneinlagen haben wir im ersten Halbjahr das geplante Wachstum bereits überschritten“, freut sich der Vorstandsvorsitzende. Die Bilanzsumme stieg von 9,33 auf 9,61 Milliarden Euro.