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| Starkenburg

Sparkasse als Baufinanzierer und Bauherrin

Die Sparkasse Starkenburg hat die Baufinanzierungen im vergangenen Jahr kräftig gesteigert - und tritt zugleich selbst Bauherrin von Mehrfamilienhäusern auf.

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Der Sparkasse Starkenburg erzielte eine Cost-Income-Ratio von 0,57 aus und blieb damit deutlich unter der Benchmark von 0,7, die der Sparkassenverband Hessen-Thüringen ausgegeben hat. Die Bilanzsumme der Sparkasse Starkenburg stieg auf 2,21 Milliarden Euro (2018: 2,05 Milliarden Euro). Mit einem konstanten Bilanzgewinn in Höhe von 2,3 Millionen Euro sieht sich das Unternehmen nach wie vor gut aufgestellt. Das vorläufige Betriebsergebnis vor Bewertung bescheinige mit 1,03 Prozent der Durchschnittsbilanzsumme eine ausgewogene Anlagestrategie und ein solides Wirtschaften. Die Sparkasse Starkenburg ist damit nach eigenen Angaben eine der erfolgreichsten Sparkassen in Hessen.

Die Wertpapierumsätze des regionalen Kreditinstitutes konnten um 20 Prozent auf rund 180 Millionen Euro gesteigert werden. Damit zähle die Sparkasse Starkenburg zu den Top 10 in Hessen, erklärt das Institut. Ganz klar empfiehlt Vorstandschef Jürgen Schüdde allen Kunden in der heutigen Zeit Wertpapiersparen, um die damit verbundenen Chancen auf Vermögenszuwachs zu nutzen.

 
Die Sparkassenvorstände Jürgen Schüdde (rechts) und Manfred Rheiner blicken auf Bauvorhaben, die in Zukunft umgesetzt werden sollen. © Andrea Helm, Sparkasse

Die Berater konnten Wohnungsbaufinanzierungen im Gesamtvolumen von rund 58 Millionen Euro zusagen. „Die Stärke der Sparkasse Starkenburg sind gut ausgebildete Mitarbeiter, die den Markt kennen, schlanke Prozesse und zügige Zusagen“, resümiert Vorstandsmitglied Manfred Rheiner.

Bauliche Veränderungen soll es in der Filiale Mörlenbach geben. In Planung ist, die Filiale komplett zu modernisieren und den aktuellen Bedürfnissen anzupassen. Der Geschäftsbetrieb soll dabei keine Einschränkungen erfahren, da Stockwerk um Stockwerk renoviert werden soll. „Unsere Entscheidung zu den baulichen Veränderungen ist gefallen, schwierig ist es Handwerker zu beauftragen, denn diese sind alle gut beschäftigt“, freut sich Manfred Rheiner für die Auftragslage der heimischen Handwerker, hält sich aber bedeckt, den Beginn der Modernisierung festzulegen.

Ganz klar positioniert sich die Sparkasse auf jeden Fall in der Aussage, mit mindestens einer personenbesetzten Filiale in jeder ihrer 13 Trägerkommunen vor Ort für die Kunden zu bleiben. Im Geschäftsgebiet der Sparkasse Starkenburg stehen Kunden aktuell 24 Filialen, inklusive acht SB-Stellen, zur Verfügung.

Ein noch eher „neues Zahnrad“ in der Anlagestrategie der Sparkasse Starkenburg ist die Schaffung von Wohnraum zur privaten Nutzung. Durch den Bau von Mehrfamilienhäusern ist geplant zur Entlastung des angespannten Wohnungsmarkts beizutragen. Erste Schritte hierzu wurden beispielsweise in Heppenheim mit einem Objekt in der Gräffstraße gegangen. Manfred Rheiner gibt einen Einblick in die Bauaktivitäten der Sparkasse: „Rodungsarbeiten, die mit den Umweltbehörden und Naturschutzverbänden abgestimmt wurden, erfolgten kürzlich in der Weinheimer Straße in Heppenheim.“ Dort sollen Wohneinheiten im unteren bis mittleren Preissegment zur Vermietung entstehen. Die Gesamtwohnfläche beträgt rund 2.000 qm. Die Fertigstellung ist bis Ende kommenden Jahres angestrebt.

Jürgen Schüdde, der seit 2006 im Vorstand der Sparkasse Starkenburg tätig ist, verlängert seine Amtszeit zum 1. Januar 2021 um weitere fünf Jahre. Und so überschrieb das Institut seine Pressemitteilung mit der Zeile: "Sparkasse Starkenburg baut in Mörlenbach, auf ihre Kunden und auf Jürgen Schüdde".