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WestLB-Ausverkauf bringt höhere Reserven als gedacht

Die Bad-Bank der ehemaligen WestLB könnte die Altlasten der 2009 zerschlagenen Landesbank möglicherweise rascher abbauen als geplant.

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Die Abwicklungsbank EAA habe das WestLB-Erbe bislang schneller als angenommen aufgeräumt und dabei höhere Reserven als gedacht angehäuft. Das sagte EAA-Chef Matthias Wargers jetzt in Düsseldorf. Deshalb gebe es "Spielräume, die für 2027 geplanten Abwicklungsziele vorzeitig zu realisieren". Die EAA war im Dezember 2009 eingerichtet worden, um Risiko-Kredite oder problematische Staatsanleihen der WestLB zu verwerten.

 
Briefkasten der Abwicklungsanstalt in Düsseldorf. EAA-Chef Mathias Wargers hatte jetzt gute Nachrichten.

Das gesamte Geschäftsvolumen sei im Geschäftsjahr 2018 von 52 Milliarden Euro auf 44,2 Milliarden Euro gesunken, die Bilanzsumme sei um rund sieben Milliarden Euro auf weniger als 40 Milliarden Euro zurückgegangen. Unter dem Strich habe die EAA im vergangenen Jahr zudem einen Überschuss von rund 2,6 Millionen Euro verbuchen können und habe damit zum Jahresende 2018 über ein Eigenkapital von 660 Millionen Euro verfügt.