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Coronakrise
Auch die Kanzlerin zahlt mit Karte
Bundeskanzlerin Angela Merkel wurde am Wochenende als ganz normale Kundin in einem Berliner Supermarkt gesehen. Ihren Einkauf bezahlte sie an der Kasse mit Karte, berichtet die „Bild“-Zeitung in ihrer Online-Ausgabe.

Auf den Bildern, die Merkel beim Einkaufen zeigen, ist die Kartenzahlung allerdings nicht zu sehen (siehe Bilderstrecke auf bild.de). Wenn es aber so gewesen sein sollte, hat die Bundeskanzlerin jedenfalls so bezahlt, wie es viele Händler und Kunden in ganz Deutschland in Zeiten der Coronakrise vorziehen: hygienisch mit Karte, ohne direkten Kontakt mit dem Kassenpersonal.

Die Regierungschefin wäre damit nicht nur mit gutem Beispiel vorangegangen, sondern läge auch voll im Trend: Laut einer aktuellen Meldung der Deutschen Presse-Agentur (dpa) vom Wochenende nutzen die Verbraucher angesichts des anhaltenden Ausnahmezustandes verstärkt die Möglichkeit, an der Supermarkt-Kasse, der Tankstelle oder bei sonstigen Einkäufen mit Karte – und vor allem mit der kontaktlosen Variante -  zu bezahlen.

In den vergangenen Tagen sei mehr als die Hälfte aller Girocard-Zahlungen kontaktlos durchgeführt worden, sagte laut dpa eine Sprecherin der Deutschen Kreditwirtschaft (DK). Das wäre ein sprunghafter Anstieg, denn im Dezember habe der Kontaktlos-Anteil noch bei 35 Prozent gelegen.

Stephan Arounopoulos, S-Payment
– 23. März 2020