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Coronakrise
„stayopen“: Kleine Händler können weiter verkaufen
Mit der Initiative „stayopen“ wollen der Zahlungsservice-Anbieter Payone und der Webshop-Software-Anbieter ePages kleinen stationären Händlern ermöglichen, auch während der Coronakrise ihre Waren weiter zu verkaufen.

Stationäre Händler, die ihr Geschäft vorübergehend wegen der aktuellen Situation schließen müssen, können kostenlos einen Online-Shop einrichten und zahlen bis mindestens Ende Juni dafür keine Gebühren. Sollten die Geschäfte länger geschlossen bleiben müssen, wird das kostenlose Angebot verlängert. Betroffene Händler können die Gratis-Online-Shops über Payone sowie bundesweit über die Sparkassen, die diese Initiative unterstützen, ordern.

Das Angebot, das es Händlern ermöglicht, ohne Bürokratieaufwand binnen 24 Stunden über einen Online-Shop zu verfügen, richtet sich an alle kleinen Händler in Deutschland, unabhängig davon, ob sie bereits einen Vertrag mit Payone haben. Einzige Voraussetzung ist der Betrieb eines stationären Ladengeschäfts.

Zum Online-Shop in drei Schritten
Der interessierte Händler meldet bei Payone oder seiner örtlichen Sparkasse seinen Bedarf an. Mit Eingang seiner Bestellung gibt der Händler seine E-Mail-Kontaktdaten, seine Geschäftsadresse sowie den Namen seiner Wunschdomain („wunschdomain.beyondshop.cloud“) an, deren Anmeldung Payone übernimmt. Danach werden ihm die Zugangsdaten für seinen Online-Shop-Zugang sowie Anleitungs- und Informationsmaterial per E-Mail zugeschickt. Dann kann der Händler den Internetauftritt direkt aufsetzen und seinen Online-Shop einrichten. Dabei kann er Produkte direkt listen und zum Verkauf anbieten oder auch nur einen Web-Auftritt kreieren.

Integrierte Bezahlverfahren
Das stayopen-Shop-Paket integriert drei Bezahlarten, die nicht über die Payone-Payment-Plattform, sondern direkt zwischen Konsument und Händler abgewickelt werden: Click & Collect (online bestellen, im Shop abholen und vor Ort bezahlen), den Kauf auf Rechnung (Kunde zahlt direkt auf das Bankkonto des Händlers) sowie Vorkasse (ebenfalls Direktzahlung durch den Kunden). Sollte der Händler weitere Zahlarten wie beispielsweise Kreditkartenzahlung oder paydirekt wünschen, die über die Payment-Plattform von Payone geroutet werden, hat er die Möglichkeit, regulär einen Vertrag mit Payone abzuschließen.

Was passiert nach Ende der stayopen-Angebotsphase?
Das kostenlose stayopen-Online-Shop-Angebot gilt zunächst befristet bis einschließlich 30. Juni 2020. Sollte die Situation bis dahin unverändert sein und Ladengeschäfte zur weiteren Schließung zwingen, wird die Offerte verlängert.

Nach Ablauf der Angebotsphase hat der Händler, der von dem stayopen-Paket Gebrauch gemacht hat, aber noch kein Payone-Kunde ist, die Möglichkeit, einen regulären, kostenpflichtigen Vertrag abzuschließen. Online-Shops von Händlern, die danach kein Interesse an der Fortführung ihres Web-Shops auf Basis des stayopen-Pakets haben sollten, werden nach einer Auslaufphase deaktiviert.

Weitergehende Informationen zur Initiative „stayopen“ finden Sparkassen hier.

 

Stephan Arounopoulos, S-Payment
– 6. April 2020