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19. Mai 2017 - 09:16Alleinstellung

Das Besondere zeigen

von Thomas Rosenhain

Eine neue Dauerausstellung in der Sparkasse zeigt, wie Goldverarbeitung die Region um Pforzheim geprägt hat. Jetzt wird sie Teil des Schulunterrichts.

Das Interview in voller Länge lesen Sie hier.
Vorstandschef Stephan Scholl ist selbst gern in der neuen Dauerausstellung seines Instituts. Interaktive Tische veranschaulichen wirtschaftliche Zusammenhänge. Im Hintergrund ein abgetrennter Arbeitsbereich für Schulklassen. (Sparkasse)

Wenn an Baden-Württembergs Schulen Wirtschaftswissen vermittelt wird, will die Sparkasse Pforzheim Calw aktiver Teil davon sein. Die neu geschaffene Dauerausstellung des Instituts "Gold. Geld. Gesellschaft. Wie Edelmetalle unsere Region prägen" sei bestens dafür geeignet, sagt Vorstandschef Stephan Scholl im Gespräch mit der SparkassenZeitung. "Für die Schulen ist die Ausstellung ein Angebot, um Wissen über die regionale, dezentrale Wirtschaftsstruktur zu vermitteln", erklärt er.

"Wir hatten bereits Lehrer und Schulklassen, die unsere Ausstellung für ihren Unterricht genutzt haben", so Scholl. In der Ausstellung gebe es einen Arbeitsraum für Schulklassen und Materialien, die interaktiv gestaltet sind und Geschichte und Gegenwart der besonderen regionalen Wirtschaftsstruktur aufzeigen.

Institut bietet Goldsparplan


Die neue Ausstellung im Foyer der Hauptstelle ist speziell zum 250. Jubiläum der Goldstadt Pforzheim entwickelt worden. Die Sparkasse wolle damit auch deutlich machen, dass sie dank ihrer Region besonders sei, erklärt Scholl. "Jede Sparkasse hat ja etwas, das sie besonders macht", sagt Scholl. Bei seinem Institut sei es der Bezug zu Gold und Edelmetallen, die jährlich tonnenweise verkauft werden. In der Ausstellung kann man die großen Barren auch anfassen.

Die Sparkasse biete als einziges Institut einen Goldsparplan an und beliefere als Dienstleister der Gruppe Landesbanken und Sparkassen mit Goldbarren mit dem Sparkassen-S zum Weiterverkauf an deren Kunden. Auch das ist ein Alleinstellungsmerkmal des Instituts. Das Gros sei aber das Geschäft mit lokalen Betrieben.

250 Jahre Goldstadt


Die Stadt Pforzheim feiert in diesem Jahr den 250. Geburtstag ihrer Schmuck- und Uhrenindustrie. Markgraf Karl Friedrich ließ im Jahr 1767 eine Taschenuhr- und eine Silberwarenmanufaktur errichten. Die Stadt begeht dieses Jubiläum feierlich mit Veranstaltungen und Ausstellungen, wobei auch Design und Schmuckkunst im Fokus stehen.

Die Schmuck- und Uhrenindustrie büßte ab den 1980er-Jahren an Bedeutung ein. Grund war vor allem die erstarkende Konkurrenz aus Fernost. Viele Unternehmen aus dem Bereich Präzisionstechnik, Metallverarbeitung und Maschinenbau sehen ihre Wurzeln in den traditionellen Branchen. Noch heute stammen rund 80 Prozent der deutschen Schmuckwaren aus Pforzheim.

Im Jubiläumsjahr soll auch verdeutlicht werden, welche Innovationen und heutigen Wirtschaftszweige der Region aus der Traditionsindustrie entstanden sind. Unter der Internetadresse Goldstadt250.de gibt es einen Überblick zu den Feierlichkeiten.

Touristen und Schulklassen erkunden unter dem Jubiläumsmotto die Stadt. Zahlreiche Konzerte, Ausstellungen und Veranstaltungen widmen sich dem Thema. Die Goldstadt verarbeite heute noch mehr Gold als jede andere Stadt der Welt, heißt es seitens der Gemeinde. Die Sparkasse hat in einer Miniatur alles bislang gefundene Gold der Welt ins Verhältnis zu ihrem Sparkassenturm gesetzt. Die Hauptstelle ist etwas größer.
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