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23. Oktober 2017 - 16:10Anzeige

Den "Großkunden" geht es gut, das stärkt die Wirtschaft

von Klaus Bauknecht, IKB Deutsche Industriebank AG

Bei immer mehr deutschen Unternehmen macht sich die gute Konjunktur positiv bemerkbar. Neben der Konsumlaune der Verbraucher ist dafür auch die zunehmende Dynamik bei den wichtigsten "Großkunden" – also den übrigen Ländern der Eurozone – verantwortlich.

Die Wirtschaft in den europäischen Nachbarländer wächst. Für die Exportnation Deutschland bedeutet das Rückenwind. (IKB)
Für die Entwicklung der heimischen Ökonomie stellt der private Konsum die wichtigste Größe dar. Als drittgrößte Exportnation der Welt hat aber auch die wirtschaftliche Entwicklung im Ausland einen großen Einfluss auf das hiesige Bruttoinlandsprodukt. Schließlich sind im übertragenen Sinne insbesondere die europäischen Nachbarn die bedeutendsten "Großkunden" der deutschen Wirtschaft. Und auch an dieser Stelle hellt sich die Lage immer weiter auf.
So verzeichneten alle Länder der Eurozone im ersten Halbjahr eine positive Dynamik im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum. Dabei divergieren die Wachstumsraten zwischen knapp 1,5 Prozent (Belgien, Frankreich, Italien) und mehr als vier Prozent (Lettland). Im zweiten Quartal konnten bei den fünf größten Volkswirtschaften insbesondere die Niederlande (+ 1,5 Prozent) und Spanien (+ 0,9 Prozent) glänzen. Deutschland und Frankreich brachten es auf 0,6 bzw. 0,5 Prozent, während Italien mit einem Plus von 0,4 Prozent das Schlusslicht bildete, was allerdings immer noch als Erfolg zu werten ist. Für die italienische Wirtschaft deutet sich 2017 nämlich das stärkste Wachstum seit mehr als fünf Jahren an. Für die Eurozone erwarten die Analysten der Deutschen Industriebank (IKB) im Gesamtjahr ein BIP-Wachstum von zwei Prozent, 2018 sollten es immer noch 1,7 Prozent werden. Die positiven Impulse seitens der ausländischen "Großkunden" dürften somit weiter anhalten.
Der eigentliche Treiber der heimischen Wirtschaft wird aller Voraussicht nach aber die starke Binnennachfrage bleiben. Das anhaltend günstige Konsumklima aus expandierendem Arbeitsmarkt, steigenden Reallöhnen und abnehmenden Sorgen um den Erhalt der Eurozone stimuliert den privaten Verbrauch, und angesichts guter Geschäftsperspektiven sollten auch die Investitionen weiter zunehmen. Zwar dürfte die Dynamik etwas nachlassen, insgesamt wird die deutsche Wirtschaft ihren Wachstumskurs in den kommenden Quartalen aber fortsetzen. So erwartet die IKB für 2018 in Deutschland ein BIP-Wachstum von zirka zwei Prozent.
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Der Autor ist Chefvolkswirt der Deutschen Industriebank (IKB).
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