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11. Januar 2018 - 08:48Einzelhandel – Kommentar

Digitaler Marktplatz – regional

von Christoph Becker

Der digitale Versandhandel hat vielerorts verheerende Folgen für die Einkaufs- und Lebensqualität in den Regionen. Eine Sparkasse kann das nicht unberührt lassen.

Deutschland ist der wichtigste Auslandsmarkt für Amazon. Der US-amerikanische Konzern mit Europa-Hauptquartier in Luxemburg und Lieferzentren in Polen greift laut Wikipedia etwa ein Viertel des gesamten Umsatzes im deutschen Online-Versandhandel ab.

Davon profitiert der Verbraucher, der stationäre Einzelhandel geht leer aus. Viele Kunden lassen sich im Fachgeschäft ihrer Wahl zwar gern von gut ausgebildeten Mitarbeitern beraten, kaufen das Produkt dann aber lieber online zu angeblich unschlagbar günstigem Preis und lassen es sich nach Hause bringen. Viele Händler sind frustriert und geben auf. Diese Globalisierung des Handels hat vielerorts verheerende Folgen für die Einkaufs- und Lebensqualität in den Regionen. Eine Sparkasse kann das nicht unberührt lassen.

Doch in den Fußstapfen der Internetgiganten wächst noch Gras. Das Start-up Atalanda mit Sitz in Freilassing und Servern in Deutschland hat bereits in 13 deutschen Städten Onlinemarktplätze mit Möglichkeiten für Produktkauf und -recherche bei lokalen Händlern aufgebaut. Hier können Kunden das komplette Angebot der teilnehmenden Einzelhändler in ihrer Stadt sehen und online oder direkt im Geschäft kaufen. Geliefert wird per DHL, je nach Produkt und gegen Aufpreis noch am selben Tag. Kunden können die Ware aber auch im Geschäft abholen.

Es muss sich noch erweisen, wie groß die Marktnische für lokale Händlerplattformen tatsächlich ist. Für viele Kunden ist der Onlinehandel vor allem wegen günstiger Kaufpreise attraktiv. Hier können Sparkassen dank der Vorteils- und Cashback-Angebote im Verbund einen Wettbewerbsvorsprung für sich nutzen. Die bewährten Rabattsysteme machen den Einkauf vor Ort für Sparkassenkunden interessanter, Handelskunden können mehr umsetzen, regionale Geldkreisläufe bleiben erhalten.

Bisher gibt es zwar vielerorts noch Medienbrüche. Aber beim S-Erleben-Portal der Kreissparkasse Köln ist es jetzt gelungen, die Vorteils- und Cashback-Angebote der Sparkassen-Finanzgruppe mit Funktionen für Produktrecherche- und Onlinekauf auf einer regionalen Händlerplattform zu verbinden. Andere Sparkassen werden folgen. Künftig sind alle Häuser im Vorteil, deren Rabattystem in der Region schon einen guten Namen hat, wie etwa die "Treuewelt" in Wuppertal.
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