Anzeige
Anzeige

Exklusiv für Abonnenten

Dieser Beitrag steht exklusiv Abonnenten des SparkassenZeitung Portals zur Verfügung.
Bitte loggen Sie sich hier ein:

Haben Sie Ihr Passwort vergessen oder benötigen Sie ein neues?
Hier anfordern

Weitere Informationen zu Produkten, Bestellmöglichkeiten mit Testzugang, Lizenzprüfung oder FAQs finden Sie im Bereich Abo-Service.
Bei Fragen nehmen Sie gern Kontakt online mit uns auf oder rufen Sie uns an:
Tel.: +49 711 782-1173.

Passwort vergessen

Geben Sie Ihre E-Mail Adresse an und erhalten Sie einen Link um Ihr Passwort zurückzusetzen.

Bitte geben Sie hier Ihre E-Mail-Adresse an, mit der Sie bei uns registriert sind. Nach dem Klicken auf "Absenden" bekommen Sie eine Mail mit dem Link. Klicken Sie den Link an oder kopieren Sie diesen in die Adressleiste Ihres Internetbrowsers. So werden Sie automatisch angemeldet und können Ihr Passwort ändern.

Anzeige
15. März 2017 - 08:30Cebit 2017

Digitalisierung erlebbar machen

von Jürgen Janik

Die digitale Transformation bietet Wirtschaft und Gesellschaft vielfältige Chancen. Neue Technologien wie künstliche Intelligenz, humanoide Roboter oder virtuelle Realität verschieben die Grenzen zwischen Mensch und Technologie. Die Cebit zeigt, wie aus neuen Technologien die Wertschöpfung von morgen, in der "D!conomy" aus Ideen Geschäft wird.

Eine Kurzzusammenfassung finden Sie hier.

Im Mittelpunkt der Cebit 2017 steht die Digitale Transformation, die mittlerweile auch die Bankbranche mit Macht erfasst hat. (Fotos: Messe AG)

Vom 20. bis 24. März öffnet in Hannover wieder die Cebit ihre Tore. Die einstmals weltweit größte Computermesse entwickelt sich auch 2017 weiter in Richtung Leitveranstaltung für Digitalisierung und Digitale Transformation von Wirtschaft, öffentlicher Verwaltung und Gesellschaft. Der Fokus liegt nach Angaben von Messechef Oliver Frese in diesem Jahr auf Datensicherheit, künstlicher Intelligenz, Roboter und Drohnen sowie virtueller Realität. Im Vorfeld des hannoverschen Events versprach er den Besuchern zahlreiche Anwendungsbeispiele auch aus Banken und Versicherungen. „Die Digitalisierung hat das Labor verlassen, sie ist angekommen in den Unternehmen“, hat Frese mehrfach betont.

Erstmals verzichtet allerdings Microsoft auf einen eigenen Stand und wird nur auf Partnerständen vertreten sein. Gerade der Ausstieg des Redmonder Software-Unternehmens scheint ein weiteres Indiz für die sinkende Bedeutung der Messe, auch wenn mit dem spanischen Telefongiganten Telefonica ein Global Player nach Hannover zurückkehrt. Vier im vergangenen Jahr noch belegte Hallen bleiben dennoch leer, andere werden künstlich verkleinert.
Partnerland der Cebit ist 2017 die Technologienation Japan, aus der rund 120 Unternehmen nach Hannover kommen werden. Insgesamt haben sich fünf deutsche Bundesminister angesagt, die auf der Messe das zentrale Thema Digitalisierung mit ihren Chancen und Herausforderungen beleuchten werden. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen Mensch und Maschine immer mehr. „Das ist eine Entwicklung, die man jetzt schon sieht“, kommentiert der Hauptgeschäftsführer des deutschen IT-Branchenverbands Bitkom, Dr. Bernhard Rohleder, die Entwicklung. Gerade sie wirft zunehmend gesellschaftliche und auch ethische Fragen auf. Daher ist die Messe aus seiner Sicht durchaus weiter ein Trendmesser, Impulsgeber und Richtungszeiger in die digitale Welt. Immerhin werden 3.000 Unternehmen ausstellen, die Veranstalter rechnen mit 200.000 Besuchern.
Die erwartet teilweise Spektakuläres wie den Drone Park. Die Einsatzfelder von Drohnen im Businessumfeld werden immer vielfältiger. Ausgestattet mit Sensorplattformen haben die unbemannten Flugkörper eine große Zukunft. Um das erlebbar zu machen, bauen Intel und Cebit den Drone Park, in dem die Besucher die digitale Wert­schöpfungs­kette hautnah erleben können. Er soll laut Frese eindrucksvoll präsentieren, in welch unterschiedlichen Szenarien digital gesteuerte Drohnen inzwischen sinnvoll eingesetzt und wie neue Geschäftspo­tenziale erschlossen werden können. Auf dem Freigelände vor der Halle 2 werden dazu verschiedene Einsatzszenarien dargestellt. Bei ihren Flugeinsätzen über eine Ölplattform im Maßstab 1:15 oder Solarkol­lektoren auf dem Cebit-Freigelände produzieren die Drohnen umfangreiche Daten, die in der Kontrollstation analysiert, visualisiert sowie in verwertbare Ergebnisse umgewandelt werden. Basis für die Datenanalyse bildet eine umfassende Serverinfrastruktur im Drohnenpark.

Wohin geht die Cebit-Reise 2017?

Mit VR-Brillen können Sparkassen ihren Kunden bereits heute virtuelle Immobilienbegehungen anbieten.

Experten und IT-Fachmagazine erwarten, dass Hannover vor allem vier Business-Trends setzen wird:

1. Digitale Sprachassistenten: Schon Ende 2016 hat Amazon mit Echo und Google mit Home eigenständige digitale Sprachas­sistenten vorgestellt. Echo gibt es bereits in Deutschland, Home dürfte Ende März verfügbar sein. Weitere Hersteller haben angekündigt, auf der CeBIT 2017 Produkte zu zeigen und digitale Assistenten im Business-Umfeld vorzustellen. IBM will mit seiner Watson-Technologie digitale Assistenten noch 2017 in den Unternehmensalltag integrieren. Auch im Umfeld der Sparkassen-Finanzgruppe ist Watson schon im Einsatz, etwa bei der Versicherungskammer Bayern (VKB).

2. Virtual Reality: Wie schon auf der FI-Hausmesse im November in Frankfurt/M. zu sehen war, wird an neuen Arbeitsplatzkonzepten für alle Branchen, darunter auch für Banken und Sparkassen gearbeitet. Ein durchaus sinnvolles Anwendungsszenario sind hier virtuelle Rundgänge durch Immobilien oder eine Konto­steuerung mittels VR-Brille. Laut Bitkom-Umfrage kann sich inzwischen rund ein Drittel der deutschen Berufstätigen eine VR-Brille am Arbeitsplatz vorstellen. Weitere Einsatzgebiete sind etwa Lern-Apps für Ärzte, um riskante Eingriffe digital zu simulieren, oder Anwendungen aus der Tourismusbranche, um etwa Sehenswürdigkeiten zu besichtigen.

3. Internet der Dinge: Banken, Steuerberater und Automobilhersteller setzten mittlerweile auf die Cloud-Technologie, vernetzte Gegenstände und virtuelle Arbeitsplätze. Bis 2020 sollen etwa 1,4 Milliarden Devices weltweit existieren, die miteinander kommunizieren können. Das Ziel für die Wirtschaft: Innerhalb des Internet der Dinge die passenden Lösungen schaffen, die Arbeitsprozesse automatisieren und Maschinen miteinander kommunizieren lassen.

4. Mobilität 4.0: Viele Hersteller beschäftigen sich zunehmend mit der Digitalisierung der Automobilindustrie. Auch Internetunternehmen und Start-ups agieren in diesem Feld. Angedacht, und auf der Cebit in ersten Projekten gezeigt, sind virtuelle Meeting-Räume, die mitten im Fahrzeug aufgebaut werden.  

Vor allem Start-ups, die den Zugang zu Entscheidern aus der Wirtschaft suchen, finden auf der Cebit eine Plattform. Auch in diesem Jahr veranstaltet die Messe mit SCALE11 die nach eigenen Angaben größte Start-up-Plattform Europas. Auch einen klassischen Investoren-Pitch, in dem Gründer um finanzielle Beteiligungen an ihren Konzepten werben, darf natürlich nicht fehlen. „Das Konzept trifft exakt die Anforderungen des gesamten Ökosystems rund um Start-ups und Innovation“, so Frese. Vor allem Fintechs gewinnen in der Start-up-Szene immer mehr an Bedeutung. Zwei Finanzdienstleister, die sich in der SCALE11 den Fintechs stellen und sie bei der Entwicklung neuer Finanzlösungen unterstützen, sind in diesem Jahr die Commerzbank sowie Mastercard.
Anzeige
  1. Digitalisierung erlebbar machen
  2. Neuer Mobilfunkstandard zündet Turbo
  3. Hochschulen entwickeln Tools für die (Sparkassen)Praxis
  4. Fazit
 Druck-PDF herunterladen

Kommentare zum Artikel (0)