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08. November 2018 - 17:26Kommentar - Altersvorsorge

Einen Nerv getroffen

von Thomas Rosenhain

Es ist eine gesellschaftliche Aufgabe, dass Frauen mehr über Finanzfragen informiert sind und dass geschlechtsspezifische Benachteiligungen bei Einkommen und Vorsorge überwunden werden.

Es ist keineswegs uncool oder langweilig, sich mit den Themen Altersvorsorge und Finanzen zu befassen. Das war eine Botschaft des Frauen-Finanzforums des Onlinemagazins „Edition F“ in Berlin. Die Veranstalter erklärten, dass sie dreimal so viel Anmeldungen wie Plätze hatten. Die Kooperation mit den Sparkassen ist angesichts der aktuellen Kampagne „Geld für später“, die sich speziell an Frauen wendet, mehr als passend.
Die gesellschaftlichen Hürden sind für Frauen bei der Altersvorsorge weiterhin vorhanden. Sie nehmen deutlich häufiger eine Teilzeitstelle an als ihre männlichen Partner. Sie gehen häufiger in Elternzeit und kümmern sich mehr um die Pflege von Angehörigen.
Im Berufsalltag führt ein Kind häufig dazu, dass Vorgesetzte ihre weiblichen Angestellten nicht mehr in anspruchsvolle Projekte einbinden. Die Vorurteile, dass für Mütter die Arbeit zur Nebensache werde, lassen sich nicht einfach wegverordnen.
Mehr Teilzeit und weniger Karriere führen zu geringeren Einkünften und damit zu weniger Spar- und Investmentpotenzial. Dennoch reicht es nicht, auf gesellschaftliche Umbrüche zu warten, wenn heute bereits mehr vorgesorgt werden kann.
Es ist ein Irrglaube, dass Männer mehr über Finanzen wissen. Für die meisten ist die Beschäftigung mit Geld, speziell der Geldanlage, ein Graus. Doch mehr Wissens-
erwerb hilft, Hemmnisse zu überwinden.
Wenn jedoch bereits in der Schule oder im Elternhaus Mädchen vermittelt wird, Mathe sei nichts für sie, dann gilt dies auch schnell für Finanzen. Zudem gibt es durch die patriarchalisch geprägte Gesellschaft mehr männliche als weibliche Vorbilder in Finanzfragen.
Die Sparkassen haben mit ihrer Kampagne eine gesellschaftliche Herausforderung angesprochen, der sie sich ebenfalls stellen müssen. Etwa, wenn es um mehr Frauen in führenden Positionen geht. Sie sind wichtige Vorbilder, um dieses Thema glaubhaft zu vertreten.
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