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03. August 2018 - 08:30Zutrittskontrolle

Einlass per Handy oder Fingerabdruck

von Dr. Jörg Wissdorf

Banken, Sparkassen und Versicherungen benötigen in ihren Gebäuden integrierte Sicherheitslösungen, die sich intelligent verknüpfen lassen. Ein modernes System sollte etwa alle erforderlichen Terminals und Überwachungsmaßnahmen koordinieren. Der Sparkassenverband Bayern hat eine vorhandene Lösung als Technologievorreiter sogar um biometrische Verfahren aufgerüstet.

Eine Kurzzusammenfassung finden Sie hier.

Zutrittskontrollsysteme lassen sich heute bereits per Handy steuern. (Fotos: Interflex)
Durch die gestiegene Kriminalität, auch in Form von Überwachungs- oder Spionageakitvitäten, müssen Finanz- und Versicherungsdienst-leister ihre Gebäude zuverlässig absichern. Einer Studie1 der Nationalen Initiative für Informations- und Internet-Sicherheit (NIFIS) zufolge wird die Nachfrage nach IT- und Informationssicherheit bis 2020 weiter deutlich zunehmen. Aufgrund hoher Sicherheitsan-forderungen sind Zutrittskontroll-systeme in vielen Geldinstituten und Versicherungen bereits heute absoluter Standard. Betrachtet man Sicherheitsszenarien auf Basis aktueller integrierter Sicherheitslösungen, bedeutet eine Lösung wie Zutritt 5.0 nahezu eine technologische Zeitenwende. Durch die Integration der Funktionen für Zutrittskontrolle und Zeiterfassung auf einem einzigen Medium können Mitarbeiter von Bankhäusern und Versicherungen künftig auf unterschiedliche ID-Karten, PIN-Codes, Passwörter und Schlüssel verzichten. Dabei ist bei Kreditinstituten mit sensiblen Kundendaten und Wertanlagen eine hohe Sicherheitsstufe unumgänglich.
Ein Beispiel ist die österreichische Raiffeisenbank Seefeld. Oberstes Ziel war dort, ohne Schlüssel auszukommen, weil bei insgesamt 3.000 Mitarbeitern die Verwaltung der Schlüssel und der entsprechenden Zugangsberechtigungen mit hohem Aufwand verbunden war. Zudem war die Arbeitszeiterfassung und Personalverwaltung äußerst zeitaufwendig. Heute nutzt jeder Mitarbeiter nur noch eine RFID-Karte, um sowohl Zugang zu Offline- als auch zu Online-Türen zu bekommen. Die Berechtigungen sind auf den Karten hinterlegt und lassen sich schnell und unkompliziert über die dazugehörige Software programmieren. Auch Berechtigungen für Einzeltüren und Zwei-Personeneintritte sind möglich. Ein Klick genügt und die Zugangsberechtigungen können vergeben, neu definiert oder entzogen werden. Selbst wenn Mitarbeiter ihre Zugangskarte verlieren, lässt sich diese schnell und unkompliziert deaktivieren, ohne dass ein Sicherheitsrisiko entsteht.

Sicherheit trifft Komfort: von PC-Sperre bis Kantinenbesuch

Schon jetzt ist es möglich, alle benötigten Applikationen auf einem Multifunktionsausweis zu hinterlegen. In der Praxis zeigen sich schnell die Vorteile: Anwender nutzen die Ausweise, um ihren PC-Arbeitsplatz zu sperren, wenn sie zum Kaffeetrinken oder in die Kantine zum Mittagessen gehen. Eine spezielle Applikation erlaubt ihnen die bargeldlose Bezahlung. Betreiben große Institute mehrere Gebäude und Anlagen an benach-barten Standorten, gestatten die gleichen Identifikationssysteme die Benutzung des unternehmens-eigenen Fahrservice, zum Beispiel des Pendlerbusses. Ebenso lassen sich mit dem Multifunktionsausweis Fahrzeuge aus dem firmeneigenen Fuhrpark ausleihen und auftanken. Jede Bank, Sparkasse oder Versicherung kann entsprechend der jeweiligen Firmenphilosophie die gewünschten Applikationen auf den Identifikationsmedien hinterlegen, um dem Personal zusätzliche Dienstleistungen anzubieten.

Zutrittsrechte per Chip, Karte oder Handy

Auf Multifunktionskarten lassen sich heute sämtliche Zutrittsmerkmale speichern.
Sollten die ID-Karten verloren gehen, werden sie einfach im System gesperrt und neu ausgestellt. Lange Beantragungs-prozesse, bei denen Mitarbeiter mehrere Wochen auf ihren Ausweis warten müssen, gehören damit der Vergangenheit an. Interflex geht mit seiner Lösung „Zutritt mit dem Smartphone“ sogar noch einen Schritt weiter. Private Gewohnheiten werden in die Zutrittskontrolle integriert, sodass der Mitarbeiter kein weiteres Medium wie einen Chip oder eine Karte mehr benötigt. Das Smartphone fungiert dabei als Zutrittsausweis, was die Anwendung bei gleichbleibend hohen Sicherheitsstandards noch nutzerfreundlicher macht.
Noch interessanter wird das Szenario mit Blick auf die automatische Vergabe von Zutrittsrechten. Damit können Unternehmen mehrere Dutzend, hundert oder auch tausend Zutrittsrechte verwalten. Trotz dieser hohen Zahl lässt sich dabei genau steuern, wer wann welche Bereiche betreten darf. Diese Lösung gewährleistet Zutrittssicherheit zu jeder Zeit. Denn bei Jobwechsel, Umzug oder Austritt aus dem Unternehmen passen sich die Zutrittsberechtigungen automatisch dem Mitarbeiterstatus an. Besonders wichtig für Institute, die Mitarbeiter in sicherheitsrelevanten Zonen beschäftigen: Jede Änderung wird in Echtzeit wirksam.

Alarmszenarien individuell konfigurierbar

Individualisierte Online-Systeme bieten den Komfort einer zentralen Steuerung und Kontrolle. Konkret heißt das, dass Alarmsituationen gemäß den unternehmensspezifischen Sicherheitsanforderungen festgelegt werden – eine entscheidende Voraussetzung für sicherheitsrelevante Bereiche in Banken, Sparkassen und bei großen Versicherungsanbietern.
Zutrittssystem 5.0 erlaubt bei Alarm automatisch die Einleitung von Sicherheitsmaßnahmen und sendet eine Nachricht an den zuständigen Administrator. Der Vorteil dieser Lösung besteht darin, dass die nötigen Maßnahmen von einer, mehreren oder einer übergeordneten ZK-Zentrale erfolgen können: etwa die Verwaltung und das Sperren von Ausweisen, das Än­dern von Berechtigungen und das Alarm-Management. Das bedeutet in der Praxis: Türen können etwa zu bestimm­ten Tageszeiten ohne Zutrittssteuerung geöffnet werden. Bei Systemen mit Alarmfunktionen wird ereignisabhängig ein Alarm ausgelöst – bei unzulässigem Zutrittsver­such, überschrittener Türöffnungszeit oder Sabotage. Die je­weili­gen Reaktionen lassen sich über entsprechende Konfigurations-Tools individuell defi­nieren. Ein Alarm kann dann beispielsweise entweder mittels akustischem Signal gemeldet oder direkt an die Zent­rale zur weiteren Bear­beitung, Protokollierung oder Archivierung weitergeleitet werden.
Dank Digitalisierung und Internet-of-things boomen intelligente Lösungen für die Zutrittskontrolle und die Gebäudesicherheit. Auch immer mehr Institute mit sensiblen Publikumsbereichen, Büros und Sicherheitszonen verändern sich zu intelligenten Gebäuden.
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  1. Einlass per Handy oder Fingerabdruck
  2. Sparkassenverband Bayern: Vorreiterrolle bei Sicherheitsmaßnahmen
  3. Fazit
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