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| Geldanlage / Kommentar

Ausweg Aktie

Positive Zinsen sind bei der aktuellen Geldpolitik in der ersten Hälfte der Zwanzigerjahre, wenn nicht sogar für die gesamte Dekade, wohl so gut wie ausgeschlossen. Weltweit sind Anleger deshalb auf der Suche nach Alternativen.

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In Folge sind die Preise für Staatsanleihen, Immobilien, Edelmetalle, aber auch für Liebhaber-Anlagen wie Oldtimer oder Kunstwerke kräftig gestiegen. Investitionen in diese Assetklassen sind also mittlerweile vergleichsweise teuer geworden. Bei Aktien, insbesondere europäischen, ist das interessanterweise nicht der Fall, wie die Volkswirte der DekaBank herausgefunden haben. Sie verweisen auf gängige Bewertungskennzahlen wie das Kurs-Gewinn-Verhältnis oder die Relation von Kurs zu Buchwert. Diese liegen auf normalen Niveaus.

Fundierte Beratung kann helfen

Was Kapitalanleger besonders interessiert: Aktien brachten schon bisher im Durchschnitt über die Jahre höhere Erträge als Sparbuch & Co., und zudem versprechen sie Renditen oberhalb der Inflationsrate. Können Aktien also der Ausweg aus der Anlagemisere sein? Ja – sofern Anleger bereit sind, langfristig zu investieren und Kursschwankungen zu akzeptieren. Rückschläge sind am Aktienmarkt zwar jederzeit möglich, bieten aber auch die Gelegenheit, günstig einzusteigen. Wie viel Risiko ein Anleger zu tragen bereit ist, ist individuell verschieden. Hier kann eine fundierte Beratung durch die Sparkasse helfen, den unter Ertrags- und Risikoaspekten passenden Anlagemix zu finden.

Deutsche und andere europäische Aktien sind nicht zuletzt wegen der gegenwärtigen Konjunkturzweifel so preiswert. Den Unternehmen fehlt es an Planungssicherheit: Die Handelskonflikte belasten die Stimmung und auch der ungewisse Ausgang des Brexit. Schnelle Lösungen sind bei diesen Problemen somit nicht zu erwarten.

Viele Argumente stützen die Anlage

Zwar sind kurzfristige Rückschläge bei den Börsenkursen durchaus möglich. Auf mittlere und lange Sicht sprechen aber eben doch viele Argumente insbesondere für europäische Aktien: das faire Preisniveau, die attraktiven Dividenden, voraussichtlich leicht steigende Unternehmensgewinne im Jahr 2020 – und auch ein Stück weit die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank. Denn diese dürfte wohl alle Register ziehen, sollte sich die Konjunktur weiter abschwächen.

Diese Argumente überzeugen immer mehr Sparkassenkunden – immer wieder. Denn viele von ihnen sind mittlerweile zu „Wiederholungstätern“ geworden und investieren per Sparplan regelmäßig in Wertpapiere. Allein in den vergangenen zwei Jahren schlossen sie mehr als eine Million neue Deka-Wertpapiersparpläne ab. In den ersten sechs Monaten 2019 waren es 200.000, was mehr als 1.600 neuen Abschlüssen pro Arbeitstag entspricht.

Nachhaltig und unter guter Führung

Über die reine Geldanlage hinaus ist es immer mehr Anlegern aber auch wichtig, wo und wie das Geld investiert wird. Laut einer repräsentativen Umfrage der Deka und des Marktforschungsinstituts YouGov wollen über 70 Prozent der Anleger in Deutschland, dass sich ihre Fondsgesellschaft aktiv engagiert. Den Sparkassen und ihrem Wertpapierhaus trauen sie eine nachhaltige und an den Grundsätzen guter Unternehmensführung ausgerichtete Anlagepolitik zu. Regelmäßig ergreift die Deka auf Hauptversammlungen das Wort – und darüber hinaus Partei für die Interessen der Anleger. Auch deshalb konstatieren viele Anleger den Sparkassen und der Deka, dass dort besonders auf die Anlagepolitik geachtet wird.

 
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