Anzeige
| DWP-Kaufquotient

Sparkassenkunden kaufen Aktien

Kunden der Sparkassen haben im Januar ungewöhnlich stark auf Aktien gesetzt. An erster Stelle standen drei deutsche Nebenwerte.

Anzeige

Die Privatanleger haben im ersten Handelsmonat deutlich mehr Aktien gekauft als verkauft. Der DWP Kaufquotient, ein monatlich erhobener Index zum Anlageverhalten der Sparkassenkunden bei Wertpapieranlagen, berücksichtigt alle Transaktionen der Sparkassen, die über die DWP Bank abgewickelt und bei denen Aktien des Dax, M-Dax, Tec-Dax oder S-Dax gehandelt werden. Um Verzerrungen zu vermeiden, werden nur Werte berücksichtigt, deren monatliches Handelsvolumen über zwei Millionen Euro liegt.

Der DWP Kaufquotient lag im Januar bei 1,56, wobei die ersten zwei Handelswochen mit Werten von 2,28 und dem rekordverdächtigen Wert 2,98 besonders hervorstachen. Der Kaufquotient liegt neutral bei Eins, jeder Wert darüber signalisiert ein Übergewicht der Aktienkäufe, darunter der Aktienverkäufe.

 
Der Handelssaal der Frankfurter Wertpapierbörse hat in Zeiten des Onlinehandels an Bedeutung verloren, das Interesse der Anleger ist aber gewachsen. © dpa

Für die vier gemessenen Handelswochen vom 2. Januar bis zum 25. Januar gab es Rückenwind vom Markt, denn der Dax legte im Zeitraum um 804 Punkte beziehunsgweise 7,7 Prozent zu. Beliebteste Einzelwerte der Sparkassenanleger waren drei Nebenwerte: Aktien der Deutschen Pfandbriefbank aus dem M-Dax, Papiere von Evonik sowie Anteilsscheine des Tec-Dax-Werts Telefonica Deutschland hatten Einzelquotienten von mehr als fünf bis mehr als acht.