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| Kryptowährungen

Vertrauen wächst mit dem Wissensstand

Die Mehrheit der Deutschen zeigt sich misstrauisch gegenüber Kryptowährungen. Nur wenige sehen sich gut informiert.

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Nur zwei Prozent der deutschen Internet-User bewerten das Vertrauen in Kryptowährungen auf einer Skala von null bis zehn mit der Höchstmarke. Das ergibt eine Umfrage des Blockchain Research Lab.

Mit vermehrtem Wissen im Krypto-Bereich geht laut Studie auch ein höheres Vertrauen einher. 61 Prozent der Befragten misstrauen Kryptowährungen zumindest leicht. 15,3 Prozent bewerten ihr Vertrauen sogar mit null, dem schlechtesten Score. Dies markiert zugleich die größte Gruppe.

Wissen und Vertrauen scheinen eng zusammenzuhängen. Großes Vertrauen in Kryptowährungen habe weniger damit zu tun, ob jemand digitale Währungen wie Bitcoin & Co besitze, sondern wie gut sich jemand damit auskenne, heißt es in der Studie. Das geringste Vertrauen in Kryptowährungen haben demnach jene Befragten, die weder Kryptowährungen besitzen, noch über viel Wissen verfügen.

Wer sich auskennt, gewinnt eine andere Sicht auf den Markt

Weiterhin machen die Daten deutlich, dass mit dem Grad des Wissens auch die Herausforderungen unterschiedlich bewertet werden. Wer über mehr Wissen im Krypto-Bereich verfügt, hält die Volatilität der Kurse für weniger problematisch.

Wer sein Wissen als gering einstuft, scheint eher davon überzeugt zu sein, dass der hohe Energieverbrauch ein großes Problem für die Krypto-Branche ist.

 
Lediglich vier Prozent der Bundesbürger kennen sich mit Kryptowährungen aus. © dpa

Unter den Befragten, die ihren Wissensstand gering (1-5) bewerteten, gilt die Preis-Volatilität als größte Herausforderung.Unter den Befragten, die ihren Wissensstand hoch bewerteten (6-10), gilt der Faktor der Marktmanipulation als größte Herausforderung.

Laut Studie gibt es verhältnismäßig wenige, die dem noch jungen Markt vertrauen. Außerdem variieren die Einstellungen zu bestimmten Themen je nach Wissensstand beträchtlich.