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26. Januar 2018 - 07:00Datenqualität

Gemeinsam besser

von Martin Gelemerov, Sparkassen Rating und Risikosysteme, Juliane Janisch, Sparkasse Barnim

Neue Standards für die Institute.

Im Jahr 2018 steht der Aufbau des Integrierten Datenhaushalts (IDH) mit der Anbindung des Adressenrisikos und der Meldewesen-Vorverarbeitung an. Weitere Instrumente der Banksteuerung folgen eng getaktet in den folgenden Jahren. Durch die künftige zentrale Rolle des IDH gewinnt auch das prozessintegrierte Datenqualitätsmanagement an Bedeutung. Eine im Sommer 2017 durchgeführte Umfrage der SR zeigte jedoch, dass Datenqualitätsmaßnahmen noch nicht flächendeckend prozessintegriert in den Instituten durchgeführt werden. Dies hat − mindestens − zwei Nachteile:
  1. Eine Behebung von Datenauffälligkeiten in den einzelnen Instrumenten und nicht an der Quelle im operativen System führt zu Mehraufwand bei den verschiedenen Abnehmern dieser Daten;
  2. Vollständige und korrekte Daten sind eine essenzielle Entscheidungsgrundlage im Institut. Werden Datenqualitätsmaßnahmen - etwa im Rahmen der Kundensystematik - ohne Kenntnisnahme der jeweiligen Nutzer dieser Daten durchgeführt, erfahren diese nicht oder möglicherweise zu spät über eventuelle Auffälligkeiten.

Zum OSPlus Release 18.0 soll eine neue Anwendung für das Datenqualitätsmanagement (DQM) für alle Sparkassen im Kontext des IDH ausgerollt werden. Die Anwendung soll mithilfe von zentral validierten Standardregeln die Institute bei der nachhaltigen Verbesserung der Datenqualität im IDH unterstützen. Vor dem Release wird die Anwendung mit 20 Sparkassen aus ganz Deutschland im Rahmen eines Softrollouts validiert. Darunter ist auch die Sparkasse Barnim, die seit Oktober 2017 am Softrollout teilnimmt.
Das DQM bringt für die Institute aufbau- und ablauforganisatorische Änderungen mit sich.
Zunächst soll die Rolle des Datenqualitätsmanagers zugeordnet werden, der für die Durchführung und Steuerung des DQM im Institut verantwortlich ist. Bei besonderen fachlichen Datenqualitätssachverhalten soll der Datenqualitätsmanager von Fachkollegen unterstützt werden, da bestimmte Datenqualitätsprüfungen spezifische fachliche Vorkenntnisse erfordern. Erfahrungen aus dem Softrollout zeigen, dass künftig regelmäßige bereichsübergreifende Treffen in den Instituten mit Fokus auf den Datenqualitätsmaßnahmen die nachhaltige Verbesserung Datenqualität fördern. Einerseits können hiermit aus verschiedenen Blickwinkeln Datenqualitätsaspekte beleuchtet werden. Andererseits werden hiermit alle wesentlichen Datenabnehmer über aktuell laufende Maßnahmen informiert. Diese und die weiteren Erkenntnisse aus dem DQM-Softrollout werden aktuell gesammelt, konsolidiert und rechtzeitig vor dem Flächenrollout zentral allen Sparkassen zur Verfügung gestellt.
Autorin Juliane Janisch leitet bei der Sparkasse Barnim in Eberswalde die Abteilung Controlling. Autor Martin Gelemerov ist Referent Produktbetreuung Banksteuerung bei der Sparkassen Rating und Risikosysteme GmbH in Berlin.
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