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02. Februar 2017 - 16:24Arbeitskreis 2

Hilfestellung bei Kurven

von Thomas Lorenz, Sparkassenverband Bayern, Leon Unger, DSGV

Ganzheitliches Liquiditätsmanagement und zentrale Refinanzierungskurven im Fokus.

Neue Lösungen sind erforderlich. (Himsel)
Die Niedrigzinsphase wirkt sich auf unsere Geschäfte und deren Risikosteuerung aus. Allein im Liquiditätsrisikomanagement sind mit Stabilitätsanalysen der Einlagenstruktur sowie der Bewertung aller Geschäfte hinsichtlich Liquidität zwei unterschiedliche Risikoarten betroffen.
Eine der zentralen Fragen ist der Verrechnung von Kosten und Nutzen hinsichtlich Liquidität. Seit der Finanzmarktkrise zeigt sich eine deutliche Spreizung zwischen den Zinskurven (Swap, Pfandbrief, Corporate). Der Definition von Bewertungskurven zur Kundengeschäftskalkulation kommt damit eine stark gewachsene Bedeutung zu. Die für die Kalkulation maßgebliche Marktzinsmethode wurde konzeptionell um marktorientierte Spreads erweitert.
Neue, fachlich fundierte und nachhaltige Lösungen sind erforderlich, um in Zeiten zunehmend weniger verfügbarer und belastbarer Marktindikatoren weiterhin eine solide Konditionierungs- und Bewertungsbasis qualitativ hochwertig vorzuhalten.
Für alle Institute steht vor der Anwendung von zentralen, gegebenenfalls öffentlich zugänglichen Kurven im Verrechnungsverfahren stets die Frage nach der individuellen Bewertung. Sofern „private“ Informationen vorliegen, sind diese für die Adjustierung hilfreich und sollten in jedem Fall berücksichtigt werden. Primärmärkte sind immer institutsindividuell.
Insbesondere kleine, regional tätige Institute brauchen für die interne Verrechnung eine solide und komfortable Lösung. Der nun beschrittene Weg der Auswertung von Sekundärmarktpreisen stellt unter anderem auf die aufsichtskonforme Nutzung der Verbundstrukturen ab. Leitend ist die Idee, dass Sparkassen vornehmlich über die Zentralinstitute Marktzugang erhalten. Mit Fokussierung auf den Kapitalmarkt werden qualitativ hochwertige gemittelte Indikationen zentral und exklusiv für Institute der Sparkassen-Finanzgruppe erstellt.
Eine solide Kalkulation basiert auf einer adäquaten Zuordnung von Bewertungskurven und Produkten. Zwei Leitmotive sind dabei zu berücksichtigen und verlangen zuweilen eine Abwägung zwischen individueller Realität des Instituts und der realen Produkteigenschaft. Der DSGV unterstützt die Sparkassen zeitnah bei der Verwendung der neuen Kurven.
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