Zurück
Arbeit & Leben | Auslandseinsätze
Ich bin dann mal weg - Fabian in Uganda
Die SparkassenZeitung hat über die spannende Auslandserfahrung unseres Kollegen Fabian Ohl, heute Firmenkundenbetreuer, in Uganda berichtet. "Raus aus der Komfortzone“, sagen sich Sparkassenmitarbeitende, die für mehrere Monate die vertraute Umgebung verlassen. Fern der Heimat meistern sie ungewohnte Herausforderungen und bringen wertvolle Erfahrungen für ihre Aufgaben in Deutschland mit. Ich habe mit Fabian gesprochen.

"Liebes banderole-Team,

auch nach ein paar Monaten Abstand denke ich immer noch gerne und oft an meine Zeit in Uganda. Wie auch die Junior Consultants der anderen Sparkassen bestätigen, kann man unheimlich viel für sich persönlich mitnehmen, wenn man das gewohnte Umfeld für ein paar Wochen gegen fremde Kulturen und Aufgaben eintauscht. Hoffentlich lesen wir in den kommenden Jahren noch viele weitere spannende Berichte aus fernen Ländern! 

Beste Grüße aus dem Mobilen Office 

Fabian Ohl"

Hier der Auszug aus dem Hauptartikel zu Fabian. Den gesamten Artikel finden Sie hier.

Außergewöhnliche Aufgabe brachte internen Aufstieg

Als Fabian Ohl von der Stadtsparkasse Düsseldorf 2018 aus dem Intranet vom Stipendium der Sparkassenstiftung erfuhr, war die Pandemie kein Thema. Im Herbst 2019 ging es für zwei Monate nach Uganda, für den heute 31-Jährigen zwar eine berufliche Premiere.

„Aber ich hatte 2016 schon einmal unbezahlten Urlaub genommen, um in Ghana an einer Grundschule zu unterrichten“, sagt Ohl. Urlaub musste er für sein Stipendium nicht nehmen, nur die Lebenshaltung vor Ort bezahlen.

Fabian Ohl half offenbar nicht nur dabei, eine Mikrofinanzakademie in Uganda zu akkreditieren.

Die Kosten für die Unterkunft in einer Wohnung in der Hauptstadt Kampala und für die Flüge übernahm die Stiftung. Genug zu tun hatte der Sparkässler in Ostafrika allemal. „Die Stiftung hat in Kampala eine Mikrofinanzakademie aufgebaut, die erste ihrer Art in Uganda.“ An ihr können sich Mitglieder von Kreditgenossenschaften und Mikrofinanzinstituten weiterbilden, sei es in Betriebswirtschaft, aber auch auf ihren jeweiligen Fachgebieten, etwa in der Landwirtschaft.

Die Akademie musste akkreditiert, Kurse zertifiziert werden. „Durch die vielen Gespräche mit Ansprechpartnern auf hohem Level, sei es in Botschaften, Ministerien oder anderen Institutionen, habe ich viel gelernt. Außerdem muss man sehr hartnäckig sein, um überhaupt erst einmal an grundlegende Informationen zu kommen“, so Ohl, der nach seiner Rückkehr zum Abteilungsdirektor aufstieg.

Der Uganda-Aufenthalt sei dafür zwar nicht ausschlaggebend gewesen, aber durch die Bewerbung sei er allemal stärker in den Fokus der Personalabteilung gerückt. Zudem habe Karin-Brigitte Göbel, die Vorstandsvorsitzende der Stadtsparkasse Düsseldorf, das Projekt eng begleitet.

Isabell Packeisen
– 29. Mai 2020

Sonja M.

Das hört sich wahnsinnig spannend an! Vielen Dank für den Beitrag?

Sonja M.

Das hört sich wahnsinnig spannend an! Vielen Dank für den Beitrag?