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12. Mai 2017 - 08:30Ebil

In der Kundenberatung neu durchstarten

von Andreas Middelberg

Künftig genügt "ein Klick", damit der Sparkassenberater passgenaue Informationen für das Firmenkundengespräch zur Verfügung stellen kann. Mit der Einführung von Ebil 8.2 wird es künftig ein "Beratungspaket" in verschiedenen Ausführungen geben. Der Beratungsprozess wird sich vor allem durch die neuen grafischen Möglichkeiten deutlich verbessern.

Eine Kurzzusammenfassung finden Sie hier.

Im Unternehmensjahresgespräch kommt die Sparkassenkompetenz dank des neuen Beratungspakets besser zur Geltung. (pressmaster/fotolia)

Die Einzelbilanzanalyse (Ebil) ist seit mehr als 30 Jahren das Standard-Analyseinstrument für Finanzinformationen der Sparkassen-Finanzgruppe. Was mit einer kleinen Auswahl an Listen und Ascii-Blockgrafiken begann, hat sich im Laufe der Zeit zunehmend zu einem Beratungsinstrument weiterentwickelt. Die letzte große Veränderung war die Anpassung auf die Erfordernisse der cashfloworientierten Abschlussanalyse im Jahr 2009. Angeboten ist ferner die seinerzeit neu konzipierte Auswertungsliste 10, die vor allem dem Informationsbedürfnis der Betreuer Rechnung trägt, diverse vertriebsrelevante Erfassungs- und Auswertungspositionen übersichtlich darstellt und sich in ihrem strukturel­len Aufbau am Finanzkonzept Firmenkunden orientiert.1

Seither hat sich die Firmenkundenberatung weiterentwickelt und auch die Beratungsmedien im Sparkassenfinanzkonzept haben in 2013 ein Update erfahren.2 Darüber hinaus haben die Anforderungen an eine kostenbewusste Beratung zugenommen, was sich etwa in der Anhebung des Grenzwerts für den Einsatz des KundenKompakt-Ratings (KKR) niedergeschlagen hat.3 Daneben wurden zahlreiche Produkte des Deutschen Sparkassenverlags (DSV) rund um Ebil zur Analyseplattform Ebil Pro weiterentwickelt wie die Ebil-Bilanzkritik, die über verschiedene Präsentationsvorlagen ebenfalls Elemente enthält, die für die Kundenberatung wertvoll sind.
Somit lag es nahe, auch Ebil an die Erfordernisse der heutigen Beratungswirklichkeit anzupassen. Die meisten Sparkassen haben die aktuelle Kundensegmentierung umgesetzt und in der Regel auch eine Kundenkontaktstrategie eingeführt. Daraus ergibt sich zwingend, dass auch die Unternehmerjahresgespräche in unterschiedlicher Form bzw. Intensität geführt werden. Es ist also notwendig geworden, unterschiedliche Standards zu definieren und hierbei den Vertrieb optimal zu unterstützen. Dies war der Ausgangspunkt für die Idee eines "Beratungspakets".4
Die Auswahl der auszudruckenden Listen und Grafiken erfolgt in Ebil derzeit vergleichsweise undifferenziert: Der Analyst wählt aus dem Gesamtangebot das aus, was für die Sachbearbeitung und den Kundenbetreuer von Interesse sein könnte. Der Umstand, dass rund 200 Sparkassen in Deutschland nie Grafiken in Ebil ausdrucken und somit zirka 50 Prozent aller Firmenkundenbetreuer die Grafiken gar nicht kennen, zeigt den vorhandenen Optimierungsbedarf.
(BBL)

Und genau hier setzt die Einführung des Beratungspakets an: Die Sparkasse definiert in Abhängigkeit der Kundensegmente, welche Grafiken und Listen den Betreuern standardmäßig zur Verfügung gestellt werden. Künftig genügt "ein Klick", damit der Analyst passgenaue Informationen für das Kundengespräch zur Verfügung stellen kann. Losgelöst davon können natürlich alle Listen und Grafiken separat für die Sachbearbeitung bzw. andere Zwecke wie gewohnt ausgedruckt werden (s. Abb. 1). Durch diese Weiterentwicklung kann die Sparkasse schon an dieser Stelle sicherstellen, dass nur die Unterlagen ausgedruckt werden, die sie als Standard für die einzelnen Kundensegmente definiert hat.

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  1. In der Kundenberatung neu durchstarten
  2. Änderungen der Liste 10: Sparkassen-Finanzkonzept
  3. Änderungen bei den Grafiken
  4. Einsatzempfehlungen für das Beratungspaket
  5. Fazit
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