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Blick ins Netz
Start-ups kommen zur Sparkasse
Die jungen Gründer wählen bei der Suche nach einer Hausbank am liebsten die regionalen Sparkassen und Volksbanken. Die Untersuchung zweier Branchenportale zeigt, dass Fintechs nicht mithalten – noch nicht...

Die Analyse des Branchenportals „Startupdetector“ in Zusammenarbeit mit Finanz-Szene.de verweist nämlich darauf, dass der junge Berliner Konto-App-Anbieter Penta im letzten Jahr durchaus nennenswerte Erfolge verbuchen konnte. Die Finleap-Tochter lag bei Gründerfirmen, die erst ab 2019 an den Start gegangen sind, zwar hinter den Sparkassen und Volksbanken, doch bereits vor Deutscher Bank und Commerzbank.

Bei den ab 2010 gegründeten Firmen gelte laut der Untersuchung, dass Sparkassen und Volksbanken ihre „Marktanteile“ über praktisch alle Jahrgänge hinweg halten oder ausbauen. In den Millionenstädten Berlin, Hamburg, München und Köln habe die Deutsche Bank mit 32 Prozent den größten Marktanteil, so Finanz-Szene.de. Im Rest Deutschlands spiele sie dagegen fast gar keine Rolle. Dort kommen die Sparkassen und Volksbanken zusammen auf einen Marktanteil von 60 Prozent.

Unter den Start-up-Banken konnte nur Penta nennenswerte Erfolge verbuchen. Die Fidor Bank tauche nur bei einer Finanzierungsrunde von Start-ups auf. Insbesondere Fintechs würden komplett auf klassische Geldinstitute als Hausbank setzen. Ein Beispiel sei Troy, deren Hausbank die Sparkasse Lippstadt ist.

8. Juni 2020