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| Exkursion mit Firmenkunden

Business as unusual

In Berlin entstehen jährlich 500 neue Start-ups, die Hälfte ist auf digitale Geschäftsmodelle fokussiert. Die Stadtsparkasse Düsseldorf hat Mittelstandskunden auf eine experimentelle Reise in die Start-up-Metropole eingeladen.

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Zusammen mit den beiden Vorstandsmitgliedern Karin-Brigitte Göbel und Uwe Baust reisten 15 Mittelständler im Oktober nach Berlin. Auf dem Programm: die neuesten Trends zu den Themen digitale Transformation, Mobility, künstliche Intelligenz und New Work.

Oft sind es Start-ups, die Innovationen marktfähig und auch für den Mittelstand nutzbar machen. Über die Beteiligung am Venture-Capital-Fonds von Capnamic Ventures habe die Stadtsparkasse Düsseldorf einen tiefen Einblick in die Start-up-Szene und einen Blick auf innovative B2B-Geschäftsmodelle.

Dieses Netzwerk wolle man für die Firmenkundschaft öffnen. Die Digital-Learning-Journey bilde den Startschuss für die gemeinsame Zusammenarbeit und gebe konkrete Impulse für das eigene Geschäftsmodell.

Kreative Arbeitsatmosphäre in offenen Räumen

Auf der zweitägigen Reise lernten die Teilnehmer die vier Firmen Adjust, Staffbase, Unu und Circula kennen, die vorab von den Teilnehmern aus dem Portfolio von Capnamic Ventures ausgewählt worden waren. Der erste Eindruck zeigt: Bei den Start-ups herrscht eine lockere, kreative Arbeitsatmosphäre in offenen Räumen.

Die Reise startet in den neuen Räumlichkeiten des SKPlab, dem neuen Innovationsstandort von S-Kreditpartner, mit einem Treffen mit Adjust. Die Adjust GmbH ist Weltmarktführer im Bereich Mobile Attribution, sprich: Sie bietet hochwertige Analyse- und Messtechniken für mobiles App-based Marketing. Ihr Software-Development-Kit ermöglicht es jedem Herausgeber einer mobilen App, die Aktivitäten innerhalb der App genau zu messen und Marketing und Banner besser auszusteuern.

 
Sparkässler und ihre Mittelständler lernen von Start-ups in Berlin. © Sparkasse

Adjust ist heute nahezu auf jedem Smartphone der Welt mindestens über eine App aktiv. Sechs von sieben E-Scooter-Anbieter in Deutschland arbeiten beispielsweise mit Adjust. Aurel Stenzel erklärt: „Von 20 auf 450 Mitarbeiter in drei Jahren, das muss man erstmal schaffen! Um weiter zu expandieren, schlossen wir im Juni 2019 mit 200 Millionen Euro eine der größten Finanzierungsrunden Europas ab.“

Weiter ging es zu Circula. Die Circula GmbH befreit Unternehmen von ihrer Zettelwirtschaft und digitalisiert Reisekosten- und Spesenabrechnung. 2019 verarbeitet das Unternehmen bereits Hunderttausende Abrechnungen von Unternehmen in ganz Deutschland. Dank mobiler Apps, smarter Automatisierungen und GoBD-Konformität reduzieren Unternehmen damit ihre Prozess- und Opportunitätskosten und schaffen so Freiheit für kreative und strategische Arbeit im Geschäftsalltag.

Zu den Kunden zählen Unternehmen wie Auxmoney, N26, Onefootball und Urban Sports Club. „Durch die Zusammenarbeit mit der Stadtsparkasse Düsseldorf bringen wir unsere innovative Software für Spesen- und Reisekostenabrechnungen in den Mittelstand, durch die Kooperation erhalten wir einen Zugang zu genau dieser Zielgruppe“, so Nikolai Skatchkov, Gründer und CEO von Circula.

E-Roller als Fuhrparkergänzung und Incentive für Mitarbeiter

Als drittes Reiseziel geht es zu Unu Motors. Unu bietet flexible, saubere und einfache Mobilität in urbanen Regionen. Durch den E-Roller mit leicht herausnehmbarer Batterie in ansprechendem Design können Strecken von bis zu 100 Kilometern ohne lange Parkplatzsuche einfach zurückgelegt werden. Unu eignet sich durch seine Konnektivität sehr gut für B2B-Flotten oder als Incentive für Mitarbeiter und somit als ideale Fuhrparkergänzung für Mittelständler.

Nummer vier auf der Agenda der Digital-Learning-Journey war Staffbase. Staffbase ist die führende Plattform für Mitarbeiter-Apps. Über eine intuitive und individuell gebrandete App ist es Mittelständlern möglich, jeden Mitarbeiter über Push-Nachrichten zu erreichen.

Schichtpläne, Fortbildungsangebote, Zeitarbeitskonten, Kantinenpläne, das betriebliche Vorschlagswesen und natürlich auch allgemeine Mitteilungen der Geschäftsleitung – all das lässt sich über die App steuern. „Wir ermöglichen mittelständischen Unternehmen, interne Kommunikationswege zu vereinfachen und für die Mitarbeiter modern und übersichtlich zu gestalten,“ sagt Daniel Hubrich, Lead Account Executive von Staffbase.

 
Exkursionsteilnehmer um Vorstandschefin Karin-Brigitte Göbel (vorn, Dritte von links) auf dem Berliner Gendarmenmarkt. © Sparkasse

Das Fazit der Vorstandsvorsitzenden Karin-Brigitte Göbel fällt ebenfalls positiv aus: „Etablierte Unternehmen können von Start-ups lernen, ihre Anpassungsgeschwindigkeit zu verändern, Fehler zuzulassen und bereit zu sein, sich neu zu positionieren.“ Für gute Ideen gemeinsam mit dem Team neue Wege zu finden und diese auch zu gehen, zeichnet erfolgreiche Start-ups aus. „Das hat mich persönlich auf der Reise begeistert“, so Göbel, und das könnten sowohl die Stadtsparkasse Düsseldorf als auch die Mittelstandskunden als Lernergebnis mitnehmen.

„Wir haben Unternehmer und Unternehmen kennen gelernt, die die digitale Transformation der Wirtschaft nicht nur verstehen, sondern diese maßgeblich mitgestalten. Es geht um das Höchstmaß an Reflexion von Märkten und eigenem Handeln, Flexibilität und Konsequenz in der Umsetzung strategischer Ableitungen. In diesem Sinne: einfach machen!,“ so das Resumee von Uwe Baust, Mitglied des Vorstands der Stadtsparkasse Düsseldorf.

Hier ein Video-Interview mit Karin-Brigitte Göbel über die Ziele der Digital-Learning-Journey aus Sparkassensicht.

Hier ein Video-Interview mit Robin Nehring, Innovationsmanager der Stadtsparkasse Düsseldorf, und Christian Knott, Partner von Capnamic, über Erfolg und den Mehrwert der Zusammenarbeit.