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| Blick in die Medien

Busse wecken Interesse

Sparkassenbusse erfreuen sich hoher Beliebtheit in den Medien. Die „Börsenzeitung“ hat eine Renaissance der rollenden Fililalen ausgemacht.

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Ein Grund für die zunehmende Verbreitung sei der Rückgang der stationären Filialen, schreibt die "Börsenzeitung". Etwa 50 Sparkassen schicken demnach Sparkassenbusse durch ihr Geschäftsgebiet. Seit Mittwoch gehöre auch die Stadtsparkasse Düsseldorf dazu.

Die hohen Kosten seien laut einer Studie der Uni Duisburg-Essen eines der stärksten Argumente gegen eine mobile Filiale. Daneben bestehe die Frage, ob die fahrbaren Filialen bei den Kunden überhaupt eine große Wirkung entfalten können.

Von 23 befragten Instituten habe nur eins angegeben, regelmäßig Daten zur Kundenzufriedenheit in der mobilen Zweigstelle zu erheben. "Den meisten Instituten fehlt also systematisch erhobenes Wissen darüber, was Kunden an der Filiale schätzen und welche Veränderungen sie sich wünschen", resümieren die Studienautoren laut "Börsenzeitung".

Bei der Kreissparkasse Köln habe sich das Angebot allerdings „gut bewährt“: Im Durchschnitt nutzten zehn Kunden pro Stunde die mobilen Filialen. Das Blatt zitiert Privatkundenvorstand Christian Bonnen mit den Worten: „So ist die mobile Filiale in einigen Ortschaften nun zeitgleich zum örtlichen Wochenmarkt vor Ort. Andersherum haben sich in einzelnen Ortschaften mobile Händler neben unserer rollenden Sparkassenfiliale aufgestellt, sodass um unsere mobile Filiale ein kleiner Markt entstanden ist.“

Berichte der SparkassenZeitung über Sparkassenbusse finden Sie hier:

Der rote Bus kommt an . Mit mobilen Filialen schaffen es zusehends mehr Sparkassen, ihren Service auch dort vor Ort anzubieten, wo eine Geschäftsstelle aufgrund veränderten Nutzerverhaltens mit einer anderen zusammengelegt werden musste. Dabei lassen sich auch neue Kunden gewinnen.

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