Dekabank
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Capital Fonds-Kompass
Höchstpunktzahl fürs Management
Eine Analyse der 100 wichtigsten Fondsgesellschaften bescheinigt der Deka „ein gutes Gespür für die Märkte“.

Der Asset-Manager der Sparkassen erhielt zum achten Mal in Folge fünf Sterne bei der Untersuchung, die das Wirtschaftsmagazin „Capital“ seit 2003 jährlich mit dem Fondsanalysehaus Scope Analysis und den Service-Experten von Tetralog Systems durchführt.

Bei den Universalisten verbesserte sich die Deka um einen Rang auf Platz vier, im Gesamt-Ranking landet die Deka auf Platz sieben von 100 Gesellschaften.

4,2 Punkte mehr als im Vorjahr

Mit 77,2 Punkten erhielt die Deka 4,2 Punkte mehr als im Vorjahr. Dabei wurde in allen vier getesteten Dimensionen das Vorjahresergebnis gehalten oder verbessert. Im Management erhielt die Deka als einzige der 100 getesteten Gesellschaften die Höchstpunktzahl und punktet hier mit der langjährigen Erfahrung und geringen Fluktuation im Fondsmanagement.

4800 Fonds im Test

Bewertet wurden wie jedes Jahr die 100 wichtigsten Fondsanbieter in den Kategorien Fondsqualität, Service, Management und Produktpalette. Bei der Fondsqualität wurden dabei rund 4800 Fonds aller Kategorien unter den Aspekten Performance, Volatilität und Wahrscheinlichkeit der Outperformance untersucht.

Drei Fragen an Stefan Keitel, Sprecher der Geschäftsführung bei der Deka Investment

Herr Keitel, zum achten Mal fünf Sterne und Platz vier für die Deka bei den Universalisten. Wem ist dieses Ergebnis zu verdanken?
Stefan Keitel: Ein großer Dank geht an alle in der Deka, denn „Capital“ ist auch immer ein „Team-Award“. Vor allem die gute Performance unserer Fonds im letzten Jahr hat einen großen Teil zu dem Erfolg beigetragen. Daher möchte ich das Fondsmanagement besonders hervorheben. Aber in den anderen Kategorien, wie etwa im Service, sind viele Einheiten im Haus daran beteiligt, damit unsere Kunden auf deka.de, im Callcenter und über die Social-Media-Kanäle die richtigen Infos schnell finden beziehungsweise erhalten.

Stefan Keitel
Sieht den Kurs beim Fondsmanagement bestätigt: Deka-Investment-Chef Stefan Keitel.

Was war Ihrer Meinung nach ausschlaggebend für die gute Performance?
Keitel: Antizyklisch vorzugehen ist meist der Schlüssel zum Erfolg in der Geldanlage. 2019 haben hier insbesondere Aktien gut abgeschnitten und dort waren wir im ersten Quartal übergewichtet. Gleiches gilt für unsere Positionierung bei Schwellenländer-Anleihen, und Gold hat sich ebenfalls ausgezahlt.


Wie war der Start 2020? Und was erwarten wir dieses Jahr noch?
Keitel: Zu Beginn des Jahres liefen die Aktien- und Anleihemärkte trotz einiger geopolitischer Themen recht stabil. Aktuell versuchen wir, in zyklischen Aktienregionen vom noch andauernden Schwung zu profitieren. Auf Jahressicht rechnen wir mit einer moderaten Kursentwicklung an den Märkten.

25. Februar 2020