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| Innovationen

Digitalsplitter aus dem Netz_12

Digitaltrends verändern die Welt in immer schnellerem Takt – auch die Bankenwelt. Die „Digital-Splitter“ sind Kurzmitteilungen aus der Evidenzstelle des Sparkassen-Finanzportals, die helfen, den Überblick zu behalten.

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Schließungen von Bankfilialen könnten zum Teufelskreis werden

Die Anzahl der Bankfilialen und Zweigstellen in Deutschland ist in den vergangenen Jahren deutlich gesunken. Sie schrumpfte von rund 40.000 im Jahr 2007 auf etwa 28.000 im Jahr 2018. Angesichts der zunehmenden Nutzung von Online- und Mobile-Banking steht die Zukunft der Bankfilialen bei vielen Kreditinstituten seit einiger Zeit vermehrt auf dem Prüfstand, berichtet der „Bank-Blog“. Deutsche Bank Research hat vor diesem Hintergrund eine Analyse der Kundenbesuche in Bankfilialen vorgenommen und dabei vorhandene regionale Unterschiede untersucht.

Google will zur Bank werden

Bei Google soll es im Bereich Finanzen demnächst mehr als nur Payment-Services geben. Der Internetgigant will nun auch Girokonten anbieten. Google plant einen Einstieg in Bankdienstleistungen, titelt „Internetworld.de“. Die Citi Bank und eine kalifornische Kreditgenossenschaft sind nach Medienberichten die ersten Partner, die gemeinsam mit Google den Nutzern des Techkonzerns ab dem nächsten Jahr über die Google-Pay-App Zugriff auf ihre Bankkonten ermöglichen wollen. Mit Google würde ein weiteres Technologieunternehmen in den Finanzbereich vordringen.

Neobanken wie N26 setzen sich in Deutschland bisher kaum durch

Der digitale Wandel beschäftigt die deutsche Bankenbranche seit Jahren, doch die großen Sprünge sind bisher ausgeblieben, so der „Businessinsider“. Junge Fintechs nutzen die Behäbigkeit der etablierten Institute zu ihrem Vorteil und werben ihnen mit Banking-Apps und mobilen Bezahlmöglichkeiten die Kunden ab. Zu diesen Neobanken gehören etwa die Berliner Smartphone-Bank N26, das Londoner Start-up Revolut oder der britische Konkurrent Bunq. Bei den deutschen Verbrauchern kommt der Trend zur Smartphone-Bank allerdings nur langsam an.

Kampf gegen Deepfakes: Twitter will manipulierte Medien kennzeichnen

Immer mehr Plattformen sagen Deepfakes den Kampf an. Darunter sind auch große Player wie Google oder Facebook. Beide Unternehmen haben Forschungsinitiativen gestartet, um Deepfakes zukünftig schneller aufspüren und entfernen zu können, schreibt das Digitalmagazin „t3n“. Auch Twitter hat auf seiner Plattform jetzt erste Entwürfe neuer Regeln für den Umgang mit solchen digital manipulierten Inhalten veröffentlicht. „Absichtliche Versuche, Menschen durch manipulierte Medien in die Irre zu führen, untergraben die Integrität der Konversation“, heißt es im Blogbeitrag bei Twitter.