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| Sparkassenversicherung Sachsen

Führerschein für Cybersicherheit

Das Berliner Start-up Perseus und die Sparkassenversicherung Sachsen kooperieren im Bereich der Cyberversicherung.

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Kleine und mittlere Unternehmen in Sachsen können ihr Cyberrisiko mit kombinierten Präventions- und Notfallhilfe-Leistungen verringern und sich gegen die finanziellen Folgen eines Cyber-Vorfalls absichern. Als erster öffentlicher Versicherer bietet die Sparkassenversicherung Sachsen mittelständischen Unternehmen die Möglichkeit an, ihr individuelles Cyberrisiko durch ein multimediales Trainingsangebot für Cybersicherheit und Datenschutz zu reduzieren.

Zertifikat nach DSGVO-Vorgaben

Mithilfe von Videoclips und eines Wissenstests sollen die Mitarbeiter in kleinen und mittleren Unternehmen für die Gefahren im Internet sensibilisiert werden. Nach dem Bestehen dieses Tests erhalten die Mitarbeiter einen Führerschein für Cybersicherheit oder Datenschutz. Dieses Zertifikat dient Arbeitgebern als Nachweis für die nach europäischer Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) geforderten organisatorischen und technischen Vorsorgemaßnahmen.

„Laut Landeskriminalamts Sachsen hat es im Jahr 2018 alleine in Sachsen rund 10 000 Straftaten durch Nutzung des Internets gegeben. Wir wollen unseren Kunden nicht nur bei der finanziellen Abwicklung eines Schadens helfen, sondern auch bei der Prävention“, so Mirko Mehnert, Mitglied des Vorstands der Sparkassen-Versicherung Sachsen.

Häufigste Ursache aller Cybervorfälle: menschliches Fehlverhalten

Aufbauend auf den Online-Videotrainings sollen regelmäßige Phishing-Simulationen dazu beitragen erlerntes Wissen präsent zu halten und richtiges Verhalten zu verankern: „Aus der Produkt-Psychologie betrachtet, tragen gut gemachte Phishing-Mails mehr zum Sicherheitsbewusstsein der Mitarbeiter bei, als aufwendige traditionelle Mittel, wie ganztägige Seminare oder Schulungen“, erklärt Richard Renner, Geschäftsführer der Perseus Technologies.

 
Cybervorfälle resultieren oft aus menschlichem Fehlverhalten wie dem Klicken eines falschen Links oder dem Öffnen einer mit Schadsoftware verseuchten Datei. © dpa

So hat eine repräsentative Befragung des Gesamtverbands der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ergeben, dass in zwei Drittel aller Cybervorfälle menschliches Fehlverhalten die Ursache ist. Dazu gehören das Klicken eines falschen Links oder das Öffnen einer mit Schadsoftware verseuchten Datei.

„Gerade bei Themen, die nicht zum primären Tätigkeitsfeld der Mitarbeiter gehören, sollte man auf sich wiederholende, kleinere Maßnahmen setzen. Die Erfahrung zeigt, dass solche Trainings einen nachhaltigeren Effekt haben, als eine ganztägige Sicherheitsschulung, die schnell in Vergessenheit gerät“, so Renner.

Info-Plattform mit aktuellen Infos zur Cybersicherheit

Auf der Plattform von Perseus finden die Nutzer weitere Hilfsmittel, die den Arbeitsalltag der Mitarbeiter sicherer machen sollen. Dazu gehören unter anderem ein E-Mail-Scanner, der verdächtige Nachrichten auf Schadprogramme prüft und ein Content-Angebot mit aktuellen Informationen zur Cybersicherheit. Zur unmittelbaren Warnung der Mitarbeiter bietet Perseus zudem einen Alarm-Service an, der über eine akute Gefährdungslage informiert.

Für den Notfall steht den Versicherten eine mit Cybersicherheitsexperten besetzte Notfallhilfe von Perseus zur Verfügung, die rund um die Uhr eine umgehende Schadenbehebung in die Wege leiten kann.

„Cyber-Angriffe sind ein Wettrennen gegen die Zeit. Durch Betriebsunterbrechungen verursachte Umsatzeinbußen oder DSGVO-Bußgelder wegen zu spät eingeleiteter Maßnahmen, können bei einem kleineren Betrieb schnell die Existenz bedrohen“, erklärt Richard Renner. „Je schneller ein Schaden erkannt und behoben wird, desto geringer ist das Risiko für das Unternehmen, den Verbraucher und letztlich auch den Versicherer“.

Das gemeinsame Angebot der Sparkassen-Versicherung Sachsen und Perseus ist ab sofort verfügbar. Im Vorfeld wurden die Versicherungsvermittler bereits zum Cybersecurity-Angebot von Perseus geschult.