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07. September 2018 - 08:30Depot A-Management

Kreditanalyseportal gemeinsam nutzen

von Jens Merker

Die Sparkasse Spree-Neiße setzt mit Erfolg das OSV-Kreditanalyseportal ein. Innerhalb des Sparkassenverbunds erstellte Analysen können hier gemeinsam genutzt werden. Der Einsatz hat die Kosten gesenkt und die Mitarbeiter spürbar entlastet. Von Vorteil ist, dass das Portal ständig auf neue Anforderungen hin erweitert wird.

Eine Kurzzusammenfassung finden Sie hier.

Das Kreditanalyseportal entlastet die Mitarbeiter spürbar. (ijeab/fotolia)
Für die Sparkasse Spree-Neiße, die 1995 aus der Fusion von vier Sparkassen entstanden ist, hat das Depot-A eine entscheidende Bedeutung für die Ertragsent-wicklung. Der hohe Anteil der Eigenanlagen an der Bilanzsumme resultiert aus den historischen Besonderheiten ostdeutscher Sparkassen und aus den aktuellen Entwicklungen der vergangenen Jahre. Die Sparkasse hat bereits frühzeitig Ende der 90er Jahre begonnen, das Portfolio mit einzelnen Unternehmensanleihen zu diversifizieren. Dies hat der Ertragsverbesserung gedient und war zugleich ein Ersatz für die gedämpfte Entwicklung im Kundenkreditgeschäft. Mit dem Ausbau des Bestands an Unternehmensanleihen ist die Zahl der Emittenten in diesem Portfolio deutlich erhöht worden. Dies hat dazu geführt, dass die Anforderungen an die Überwachung der einzelnen Emittenten sowie die damit verbundenen Analysetätigkeiten und notwendigen Dokumentationen immer umfangreicher geworden sind.
Eine Auslagerung des Bestands – etwa in Spezialfonds – war für die Sparkasse aus verschiedenen Gründen keine Option. Aus diesem Grund ist nach einer Möglichkeit gesucht worden, zumindest die Analysen von Geschäftsberichten von Unternehmen und Kreditinstitu­ten zu verlagern.
(BBL)
In Zusammenarbeit zwischen dem Ostdeutschen Sparkassenverband (OSV) und der DSGF Deutsche Servicegesellschaft für Finanzdienstleister ist das Kreditanalyseportal entstanden (vgl. dazu Abb. 1). Damit gibt es eine Lösung, um innerhalb des Sparkassenverbunds erstellte Analysen ge­meinsam nutzen zu können. Im Vordergrund der Entscheidung der Sparkasse stand die möglichst effektive Nutzung von Ressourcen, um den immer stärker wachsenden Anforderungen der Aufsicht gerecht zu werden.
Inzwischen nutzt die Sparkasse das DSGF-Kreditanalyseportal für mehr als 50 Emittenten jährlich, um hier auf einer einheitlichen Basis Analysen zu den Geschäftszahlen der Unternehmen zu erhalten. Neben den standardmäßig im Portal vorhandenen Analysen lässt sich die Sparkasse für weitere Emittenten individuelle Auswertungen über das Portal bereitstellen. Für die Sparkasse ist es sehr wichtig, dass die Bonitätseinschätzungen für alle Emittenten auf der Grundlage einer einheitlichen Vorgehensweise entstehen und somit die Bewertungen gut vergleichbar sind. Auch sorgen die definierten Standards für eine gleichbleibend gute Qualität der Analysen.
Für technische und inhaltliche Rückfragen steht bei der DSGF einen Support per E-Mail zur Verfügung. Technische Fragen sind bisher stets zeitnah und kompetent beantwortet worden. Inhaltliche Fragen bedürfen einer intensiveren Betrachtung durch das Analystenteam der DSGF. Das Erstellen fundierter und gesicherter Rückmeldungen benötigt mitunter mehr Zeit. Insgesamt ist die Sparkasse allerdings mit der Service­qua­lität sehr zufrieden.
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  1. Kreditanalyseportal gemeinsam nutzen
  2. Kompetenz verbleibt bei der Sparkasse
  3. Fazit und Ausblick
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