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02. Februar 2017 - 16:33Arbeitskreis 4

Neues bei den MaRisk

von Ralf Maletz, Sparkasse Aachen, Christina Pfaff, DSGV, Christina Wehmeier, DSGV

Umsetzung von Neuerungen und Konkretisierungen in Projektform ist ratsam.

In den Workshops von insgesamt acht Arbeitskreisen setzten sich die Teilnehmer der Fachtagung „Risiko, Rendite, Regulierung – vor Ort“ mit speziellen Steuerungsthemen der Bankpraxis auseinander. (Himsel)
Mit der inzwischen fünften Novellierung der MaRisk passt die deutsche Bankenaufsicht das Regelwerk nochmals deutlich an. Es wird zwischen sofort umsetzbaren Konkretisierungen und echten Neuerungen zu unterscheiden sein. Eine Vielfalt der Themen kennzeichnet die Novelle, wobei sich inhaltliche Schwerpunkte abzeichnen.

Die Definition einer Risikokultur für das einzelne Haus wird sicherlich zu größeren Überlegungen führen. Auch ist ein Verhaltenskodex für Mitarbeiter nun ausdrücklich gefordert. IT-Risiken werden erstmals als Risikoart benannt und damit besonders hervorgehoben. Die Einrichtung angemessener Überwachungs- und Steuerungsprozesse sowie die Risikobewertung bei Softwarebezug und bei selbst entwickelten Anwendungen werden in den Vorschriften gefordert.
Beim Neue-Produkte-Prozess ist ein Katalog der verwendeten Produkte und Dienstleistungen vorzuhalten. Prozessual ist die Wiederaufnahme von Geschäften zu regeln sowie eine Überprüfung des Prozesses bei der Häufung von Fehlern erforderlich.
Bei den Auslagerungen ist mit deutlichen Anpassungen zu rechnen. Liquiditätsrisiken stehen ebenfalls im besonderen Fokus der Bankenaufsicht, die darüber hinaus eine umfassende und zeitnahe interne Risikoberichterstattung von den Kreditinstituten erwartet.
Empfehlenswert ist es, die Umsetzungsaktivitäten in Projektform zu organisieren. Hilfestellung bietet der Interpretationsleitfaden MaRisk des DSGV, der in den nächsten Monaten aktualisiert wird.
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