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07. Dezember 2018 - 13:42Zahlungsverkehr

Neues schaffen, Altes bewahren

von Thomas Rosenhain

Die Sparkassen setzen mit der Yomo-App und dem Authentifikationsdienst Yes ihren Weg als Innovatoren im Finanzsektor fort. DSGV-Experten raten zu einer behutsamen Weiterentwicklung des Geschäftsmodells.

Die Schaffung einer vielseitigen Finanzplattform sei der konsequente Schritt, den regionalen Ansatz der Sparkassen in die digitale Welt zu überführen, sagte Joachim Schmalzl (DSGV) auf der Fachtagung im Berliner Sparkassenhaus. (Himsel)
Die Sparkassen sollten digitale Chancen konsequent nutzen und dabei Sparkasse bleiben. Das ist eine Kernbotschaft von Joachim Schmalzl, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV), auf der Berliner Fachtagung Girokonto und Zahlungsverkehr (5. und 6. Dezember) in Berlin.

Neue Technologien führten unweigerlich zu einer Weiterentwicklung des Geschäftsmodells, so Schmalzl. Die Filialen seien in der Vergangenheit um SB-Standorte und Onlinebanking ergänzt worden, nun folge der Ausbau einer Plattform. Darin sollten Banking, Mehrwert- und Zahlungsverkehrsdienste sowie technische Lösungen auf Basis von Datenanalysen gebündelt werden.
Eine zentrale Rolle falle der Sparkassen-App zu, über die bereits Services wie Mietwagenschutz, Auslandskrankenversicherung oder Unfallschutz bei rund 70 Prozent der Institute für die Kunden bereitstehen. Eine bessere Anbindung werde es für Dienste der Verbundpartner geben, kündigte Schmalzl an. Beispielhaft dafür stehe das mit der Dekabank entwickelte Vermögensverwaltungstool Bevestor. Neue Wege geht die Gruppe mit der Banking-App Yomo, die unter dem Dach der Sparkasse digitale Services mit Regionalität verbinden will, so Schmalzl. Das Konto richte sich an junge Erwachsene sowie Bestandskunden ohne Girokonto. Ein weiteres Produkt starte im kommenden Jahr mit Yes, dem Authentifikationsdienst der Sparkassen-Finanzgruppe. Yes solle den Kunden als Generalschlüssel und Ausweis im Internet dienen.

Datenmanagement wird entscheidend

Girokonto- und Zahlungsverkehrs-Funktionen seien für Sparkassen von zentraler Bedeutung und müssten laufend weiterentwickelt werden, sagte Marcus Waidelich, Abteilungsleiter Vertrieb im DSGV. Er wies auf die Gefahren neuer Wettbewerber hin, die teils noch nicht als solche wahrgenommen würden. So verwalte Amazon beispielsweise inzwischen mehr Kundenkonten als die Sparkassen in Deutschland. Erstmals lag die Zahl der Girokonten-Schließungen in Sparkassen im Jahr 2017 leicht über der Anzahl der Neueröffnungen. Allerdings konnten vor dem Hintergrund der starken Marke „Sparkasse“ erfolgreich Preisspielräume für absolute Ertragssteigerungen ausgenutzt werden. Dies dürfe jedoch nicht überstrapaziert werden, so Waidelich.
Eine weitere Erfolgsmeldung war u.a. die überaus positive Entwicklung im Kreditkartenportfolio – hier konnte die Erlössteigerung die Ertragseinbußen aus der MIF-Regulierung und aus den gestiegenen Preisen für die Versicherungsleistungen ein Jahr zeitiger als geplant mehr als kompensieren.
Auch der zweite Platz im Testkauf-Ranking für das Girokonto ist ein großer Erfolg für die Sparkassen. Für die Zukunft werde das Managen der Kundendaten von entscheidender Bedeutung sein. Mittels Data Analytics könne die Sparkasse den Kunden im richtigen Moment das passende Produkt über den bevorzugten Kanal anbieten. Er wies darauf hin, dass dies den Verkauf erleichtere, ihn aber nicht ersetze.
Beim mobilen Bezahlen sollen 2019 weitere Funktionen, wie Zahlungsabsicherung mit Fingerabdruck oder die Digitalisierung von Visa-Kreditkarten, hinzukommen, kündigte Sebastian Garbe, Abteilungsleiter Digitalisierung im DSGV, an.
Die wachsende Akzeptanz des Smartphones in Geschäften habe in Deutschland noch viel Potenzial, sagt Garbe mit Verweis auf China. Dort würde bereits mehr als die Hälfte aller Käufe im Laden mittels Smartphone bezahlt, hierzulande sei es aktuell ein Prozent.
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