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08. Juni 2016 - 08:30Risikomanagement

Neues Zielbild macht Banksteuerung effizienter

von Kerstin Alpen

Die S-Rating hat mit Sparkassen, Regionalverbänden, DSGV, FI und Prüfungsstellen ein Fachliches Methoden-Zielbild für die Banksteuerung entwickelt. Definiert werden methodische Standards für das Risikomanagement in der S-Finanzgruppe. Ziel: Qualität der Methoden und Verfahren sicherstellen, Prozesssicherheit erhöhen und Effizienz steigern.

Eine Kurzzusammenfassung finden Sie hier.

Ein neues Fachliches Methoden-Zielbild Banksteuerung unterstützt Risikomanager von Sparkassen künftig bei ihrer Arbeit. (peshkov/fotolia)
Die S Rating und Risikosysteme (SR) wird künftig viele Banksteuerungsaufgaben übernehmen. In ihrer neuen Rolle unterstützt sie die Sparkassen maßgeblich bei allen Aufgaben der Banksteuerung und der Erfüllung regulatorischer Anforderungen. Wesentliche Meilensteine dafür sind:

• Aufbau eines integrierten Datenhaushalts für die Sparkassen-Finanzgruppe
• Umsetzung der Meldewesenvorgaben (u. a. FinRep und AnaCredit)
• Entwicklung eines standardisierten MaRisk-Reportings.

Gesamtheitlicher Blick auf die Banksteuerung

Mehr als fünfzig Vertreter von Sparkassen, Regionalverbänden, DSGV sowie Finanz Informatik haben in den vergangenen Monaten gemeinsam mit der SR das Fachliche Methoden-Zielbild für die Banksteuerung erarbeitet. Unter besonderer Berücksichtigung der erwarteten regulatorischen Entwicklungen definiert das Zielbild Standards für die Methoden und Verfahren des Risikomanagements der Sparkassen. Die zur Umsetzung der Standardmethoden erforderlichen Weiterentwicklungen sind spezifiziert und durch die Vertreter priorisiert worden. Auf Basis von Schätzungen für die erforderlichen Ressourcen ist die Priorisierung in eine Roadmap eingeflossen, die den Zeitplan für das Umsetzen der Weiterentwicklungen aufzeigt. Als Basis für das Zielbild wurden einheitliche Definitionen für die Risikoarten festgelegt. Die Ergebnisse des Zielbilds hat der Fachrat Banksteuerung im April 2016 als höchstes Entscheidungsgremium abgenommen. Einzelne Aspekte der Roadmap sind aktuell noch in Diskussion.
(BBL)
Um die Fülle der regulatorischen Anforderungen auf effiziente Weise in der Finanzgruppe umzusetzen, ist eine Standardisierung der Methoden und Verfahren unabdingbar. Darüber waren sich alle Mitwirkenden von Anbeginn an einig. Die Standardisierung soll die Qualität der Methoden und Verfahren durch zentrale Bündelung des Wissens sicherstellen (s. Abb. 1). Zudem soll der individuelle Aufwand bei den Instituten reduziert werden. Validierung und Weiterentwicklung aller Methoden und Verfahren der Banksteuerung werden – wie bereits heute bei den Rating-Verfahren, dem Kreditrisiko- und dem OpRisk-Modell – künftig zentral durch die SR erfolgen. Ferner sollen die beschlossenen Standards so weit wie möglich zentral mit der Aufsicht abgestimmt werden, um die Prozesssicherheit bei den Sparkassen zu erhöhen. Wie aufsichtsrechtlich vorgesehen, verbleibt die endgültige Entscheidung über die Ausgestaltung der Methoden und Verfahren in der Eigenverantwortung des jeweiligen Instituts.
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  1. Neues Zielbild macht Banksteuerung effizienter
  2. Standards und Arbeitspakete
  3. Implikationen für das Fachliche Methoden-Zielbild Banksteuerung
  4. Fazit
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