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Coronakrise
Wachstum nach der Rezession
Die Coronapandemie lässt die Wirtschaft weltweit einbrechen. Doch danach dürften die meisten Volkswirtschaften wieder zulegen, prognostizieren die Volkswirte aus der Sparkassen-Finanzgruppe.

Die Coronapandemie führt die Volkswirtschaften in der gesamten Welt auf wirtschaftliche Grundaktivitäten zurück: Gesundheit, Ernährung und Wohnen. Es werden noch Monate vergehen, bis alle Wirtschaftsaktivitäten wiederbelebt werden können, so die Ökonomen.

Im Gegensatz zur Finanzkrise des Jahres 2009 treffe der Coronaschock die Realwirtschaft unmittelbar mit voller Wucht. Aufgrund des aktuellen „Shut-down“ gehen die volkswirtschaftlichen Abteilungen der Landesbanken, Sparkassen und der Dekabank von einem seit dem Zweiten Weltkrieg nicht gekannten Wirtschaftsabschwung in diesem Jahr aus. So wird das BIP in Deutschland im Jahr 2020, je nach Dauer der Pandemie, zwischen drei und zehn Prozent abstürzen.

Gegenwärtig seien die politischen Maßnahmen gerade auch in Deutschland und im gesamten Euroraum insgesamt auf einem guten Weg, so die Volkswirte. Daher könnten aus ihrer Sicht zwei zentrale Botschaften übermittelt werden:

  • Insbesondere die deutsche Fiskal- und Wirtschaftspolitik haben geliefert.
  • Geldpolitik begleitet Fiskalpolitik: Finanzmärkte erst einmal beruhigt.

Im kommenden Jahr dürften – bei hoffentlich erreichter Eindämmung der Pandemie und eventuell mit einem bis dahin gefundenen Impfstoff – die meisten Volkswirtschaften wieder wachsen. Über Nachholeffekte könnte das Wachstum zusätzlich beschleunigt werden.

Im Anhang finden Sie eine aktuelle Einschätzung der volkswirtschaftlichen Abteilungen der Sparkassen-Finanzgruppe.

 

26. März 2020