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| Sparkassentag 2019

Hamburg ohne Haspa undenkbar

Er sei ein zufriedener Kunde der für seine Stadt „systemrelevanten Sparkasse“, sagte der Hamburger Bürgermeister, Peter Tschentscher, auf dem Sparkassentag. Er verglich das Handeln der Sparkassen mit dem Hamburger Prinzip des „ehrbaren Kaufmanns“.

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„Ich schätze als Sparkassenkunde die Vorteile der digitalen Welt und gleichzeitig die Beratungsmöglichkeiten bei komplexen Fragen“, so Tschentscher. Er nutze die Sparkassen-App und weitere digitale Angebote der Hamburger Sparkasse (Haspa), freue sich aber, dass es bei komplexen Fragen persönliche Ansprechpartner in einer Filiale vor Ort gebe.

 
Hamburgs Oberbürgermeister Peter Tschentscher: „Ich bin selbst einer der vielen Sparkassenkunden in der Hansestadt.“ © Himsel / Walucha

Die Sparkassen hätten immer schnell technische Innovationen genutzt, sagte Haspa-Vorstandssprecher Harald Vogelsang. Dies habe sich nun bei der Umstellung der IT seines Instituts und der Anbindung an das verbindende System der Sparkassenorganisation durch die FI gezeigt. Die Haspa kombiniere so die Apps und digitalen Services der Sparkassen-Finanzgruppe mit eigenen, regionalen Angeboten.

Tschentscher betonte die enge Bindung der Hansestadt zur Haspa und gleichzeitig die verbindende Tradition, die zur Entstehung der ältesten Sparkasse Deutschlands und der Welt geführt habe. Das „Prinzip des ehrbaren Kaufmanns“ klinge vielleicht für manche veraltet, sei aber sehr modern und werde gerade aktuell von der Jugend wiederentdeckt.

Dieses Prinzip gelte für die Unternehmer der Hamburger Bürgerschaft, die über das eigene Handeln hinaus erwägen, welche Bedeutung ihr Unternehmertum für die Gesellschaft hat. Dies habe zur Gründung der Haspa durch die Hamburger Bürger geführt und präge gleichzeitig die Sparkassenidee bis heute, so Tschentscher. Der Reputationsverlust von Kreditinstituten durch die Bankenkrise beträfe die Sparkassen nicht. „Die Sparkasse hat einen sehr guten Ruf“, sagte Tschentscher.

Die Haspa selbst unterstütze selbst und über ihre Stiftungen rund 500 Aktivitäten in der Stadt. Sie sei wohl zu ihrem Leidwesen als systemrelevantes Kreditinstitut unter EZB-Aufsicht mit entsprechenden Regulierungsanforderungen, so Tschentscher. Im positiven Sinn sei sie aber für die Hansestadt systemrelevant, und er bereue es, dass die Stadt nicht Eigentümer der Haspa sei. „Hamburg ist ohne Haspa nicht denkbar“, sagte Tschentscher.

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