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| Investorengespräche

NordLB-Lösung ohne Helaba?

Zwischen der Norddeutschen Landesbank und der Landesbank Hessen-Thüringen werden wohl keine Fusions- oder Beteiligungsgespräche stattfinden.

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Nachdem wiederholte Gespräche keine Annährung gebracht hätten, sei der Gesprächsfaden zwischen den Landsbanken abgerissen, meldet die Nachrichtenagentur Reuters und beruft sich auf Aussagen von Insidern. Zuvor hatte die "Börsen-Zeitung" von einem Schreiben des Helaba-Vorstands vom 21. Dezember an die Mitglieder von Trägerversammlung und Verwaltungsrat der Landesbank berichtet, wonach die Fusionsgespräche mit der NordLB ohne Einigung beendet worden seien. Helaba und NordLB lehnten eine Stellungnahme zu den Berichten ab.

 
Die NordLB (hier der Hauptsitz in Hannover) will im Januar ein Ergebnis zu den laufenden Beteiligungsgesprächen präsentieren. © DSZ

Die NordLB befindet sich derzeit in Verhandlungen mit Finanzinvestoren, um ihr Eigenkapital zu stärken. Der niedersächsische Finanzminister Reinhold Hilbers (CDU) sagte am Donnerstag, er sei weiterhin der Meinung, dass das Landesbankenlager eine Konsolidierung benötige. "Daher bin ich auch offen für eine öffentlich-rechtliche Lösung. Hierfür müssten sich alle Beteiligten allerdings ein Stück weit bewegen."

Hilbers erklärte, er sei zuversichtlich, dass eine Lösung im Januar gefunden werde. Die NordLB bestätigte gegenüber der SparkassenZeitung, dass im laufenden Monat ein Ergebnis präsentiert werden solle. (rtr, rsh)