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Start-ups / aktualisiert
Sorgen um die Finanzierung
Viele Start-ups in Deutschland haben wegen der Viruskrise Probleme mit der Finanzierung, bislang aber oft keine staatliche Unterstützung bekommen.

34 Prozent der jungen Unternehmen gaben in einer am Dienstag (30. Juni) veröffentlichten Umfrage des IT-Verbands Bitkom an, Sorgen zu haben, dass Investoren abspringen könnten. 71 Prozent sagten, es sei schwieriger geworden, Geldgeber zu finden.

Die Bundesregierung hat ein Rettungspaket für Start-ups geschnürt. Allerdings sind die Hilfen in vielen Fällen noch nicht vor Ort angekommen.

► 43 Prozent der 112 befragten Firmen gaben an, finanzielle Unterstützung erhalten zu haben.

► 30 Prozent sagten aber, für sie gebe es kein passendes Angebot.

► 84 Prozent der Start-ups kritisierten, dass sich die staatlichen Hilfen zu stark an den Bedürfnissen größerer Konzerne und Mittelständler orientieren würden. 

Eine Unterstützung kann von Firmen beantragt werden, die weniger als 75 Millionen Euro im Jahr umsetzten. Unter Einhaltung der Kleinbeihilferegelung sollen Unterstützungen bis zu 800.000 Euro pro Unternehmen genehmigt werden.

Kritik an langen Anlaufzeiten

Es ist auch eine „zweite Säule“ der Hilfen für kleinere Start-ups angelaufen, bei denen die zuständigen Landesförderinstitute die Hilfen zur Verfügung stellen. Wegen der Pandemie und der erwarteten Rezession fürchtet eine Mehrzahl der Start-ups um ihre Existenz. Die lange Anlaufzeit der Programme hatte in der Branche für Kritik gesorgt.  (rtr)

Viele Sparkassen engagieren sich für Start-ups. Ein Beispiel aus der Praxis: Wie sich die Sparkasse Koblenz mit Partnern für junge Unternehmen engagiert.

30. Juni 2020