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02. Februar 2017 - 16:28Arbeitskreis 3

Rollout: Planungstool fürs Geschäftsfeld

von Prof. Svend Reuse und Stefan Merz, Stadtsparkasse Remscheid, Michael Biella, Rheinischer Sparkassen- und Giroverband

Die Auseinandersetzung über strategische und rentable Geschäftsfelder ist notwendig.

Die Trennung des Erfolgs einer Bank ist seit jeher in Theorie und Praxis ein spannender Diskussionspunkt. Das Thema erfährt durch den zunehmenden Kosten- und Ertragsdruck eine immer höhere Bedeutung.
Auch wenn eine Planung und Steuerung der einzelnen Geschäftsfelder aufsichtlich nicht direkt vorgeschrieben ist, so lässt eine Analyse des SREP-Papiers der EBA aus 2014 zweifelsfrei den Schluss zu, dass eine solche Betrachtung erforderlich werden wird. Auch die MaRisk sprechen von wesentlichen Geschäftsaktivitäten. Eine Sparkasse muss sich folglich unter Beachtung des Proportionalitätsgedankens mit dem Thema der Geschäftsfeldplanung beschäftigen.
Hierzu hat der DSGV umfassende Unterlagen erarbeitet. Ein Ergebnis ist das Geschäftsfeldplanungstool, welches eine integrierte und zeitraumorien-tierte Analyse der Geschäftsfelder ermöglicht. Der Fokus liegt auf der Verteilung der Konditionenbeiträge und Provisionserträge auf die einzelnen Geschäftsfelder. Ergänzend können aber auch Risiko- und Stückkosten direkt in Abzug gebracht werden.
Als Datenquellen dienen das S-DWH beziehungsweise die zoK, IDV-Selects und die Module der integrierten Zinsbuchsteuerung. Im Rahmen der Nutzung hat sich gezeigt, dass der konsistenten und vollständigen Bereitstellung der Daten aus den genannten Systemen die größte Aufmerksamkeit gewidmet werden musste.
Der GuVPlaner ist auch das abnehmende System, um die mit dem Tool erstellte Planung für das bilanzielle Geschäft zu simulieren. Die notwendigen Parameter können im Tool direkt analysiert und je Produkt und Geschäftsfeld erfasst werden. Eine zusätzliche Erfassung im GuVPlaner ist nicht notwendig, die Exportdateien aus dem Planungstool enthalten alle notwendigen Informationen.
Individuelle Einstellungen bezüglich des Planungshorizonts oder der implementierten Prozesse (Top-Down oder Bottom-Up oder beides) bieten zusätzlich hinreichend Flexibilität, um der Situation der einzelnen Sparkasse Rechnung zu tragen.
Die Auseinandersetzung mit den wesentlichen Geschäftsfeldern ist nicht nur perspektivisch aufsichtlich gefordert, sondern auch ökonomisch notwendig. Der DSGV hat mit seinem Projekt und dem daraus resultierenden Geschäftsfeldplanungstool einen ersten Schritt in die richtige und wichtige Richtung zur integrierten Geschäftsfeldplanung realisiert. Es bleibt zu hoffen, dass die technische Brückenlösung des Tools möglichst zeitnah in die FI-Welt integriert wird.
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