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28. November 2018 - 08:30Agile Projektentwicklung

Schon beim Lernen Mehrwert schaffen

von Nicolaj Kramer, Anna Abelein

Wie man Weiterbildung mit sozialem Engagement kombiniert, haben Absolventen des 80. Jahrgangs des Lehrinstituts der Management-Akademie in einem mehrtägigen Workshop demonstriert. Mit agilen Projektmethoden sind Konzepte für zwei soziale Einrichtungen in der Region Bonn (Ohrenkuss und Deutsche Krebshilfe) entwickelt worden.

Eine Kurzzusammenfassung finden Sie hier.

Agile Projektarbeit ist vor allem eins: schneller und effizienter als traditionelle Methoden. (Fotos: Management-Akademie)
Agilität, Design Thinking, Scrum … – an vielen Stellen in der Sparkassenlandschaft halten neue und innovative Arbeitsmethoden Einzug. Die Management-Akademie der Sparkassen- Finanzgruppe hat kürzlich einen Workshop veranstaltet, damit diese Vorgehensweisen keine Worthülsen bleiben, sondern effektiv in den Arbeitsalltag integriert werden. Am „Start“ waren die Teilnehmer des 80. Jahrgangs des Lehrinstituts – im Rahmen ihres Präsenzstudiums – sowie weitere Mitarbeiter aus verschiedenen Sparkassen der Bundesrepublik, um den sechs­stufigen Design Thinking-Prozess kennenzulernen und gleichzeitig in Lean Start-up und Scrum eingeführt zu werden. Verstärkt worden ist der Workshop durch drei Gewinner des Spar­kassenmitarbeiter-InnoCamps. Den Gruppen zur Seite stand ferner die erfahrene Innovationsberatung Protostart.

Sozialen Projekten unter die Arme gegriffen

Schon am ersten Tag ist die Praxistauglichkeit der Methoden auf den Prüfstand gestellt worden. Zu Beginn gab es zunächst einen Überblick über die Methodik des Design Thinking. Mit ihrer Hilfe lassen sich schnell nutzerzentrierte und innovative Ideen entwickeln. Wer die Zukunft an­packt, kann dabei doch gleich noch etwas für die Gesellschaft tun. Denn um die Inhalte möglichst lebhaft zu gestalten, sind Lösungen für zwei soziale Einrichtungen aus der Region (Ohrenkuss und Deutsche Krebshilfe) entwickelt worden. Auf diese Weise haben die Teams quasi ganz nebenbei soziale Initiativen „schlauer“ gemacht – Lernen also mit einem Mehrwert für die Gesellschaft kombiniert.
Ohrenkuss ist ein Kulturmagazin, das ausschließlich Texte und auch Illustrationen publiziert, die Menschen mit Down-Syndrom verfasst haben. Die Deutsche Krebshilfe hat das Ziel, die Krebskrankheiten in all ihren Erscheinungsformen zu bekämpfen und genau das einzulösen, was der Name verspricht: „Helfen.Forschen.Informieren rund um Krebs“.

Eintauchen in die Methode „Design Thinking“

„Design Thinking“ heißt die Methode, in die man schon zum Start einge­taucht ist: Mit ihrer Hilfe können Teams innovative Ideen entwickeln und diese bis zu Prototypen real werden lassen. Und das aus einer Perspektive, die ganz konse­quent nur eine Gruppe in den Blick nimmt: die Nutzer. Eingebet­tet ist der Prozess in eine kollaborative Arbeitskultur. Dabei agieren die Teams nicht nur effizient und hierarchiefrei, sondern „Fehler“ werden als Lern­quelle konstruktiv genutzt. Genau auf diese Art haben auch die Teilneh­mer mit der Innovationsentwicklung losgelegt.
Eingesetzt wird Design Thinking heutzutage überall dort, wo es darum geht, schnell innovative Lösungen zu entwickeln, um Mehrwerte für Men­schen zu generieren. Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Die multi­diszi­plinär zusammengesetzten Teams ermöglichen Vernetzung über Spar­ten und Branchen hinweg – und damit noch bessere Ergebnisse.

Herausforderungen der Initiativen

Angegangen sind die mehr als 30 Teilnehmer am ersten Tag zwei konkrete Fragestellungen:
  • Wie kann die Deutsche Krebshilfe sogenannte „Millennials“ für ihr Anliegen gewinnen?
  • Wie kann Ohrenkuss die bestehende fachliche und mediale Anerkennung nutzen, um sich nachhaltig zu finanzieren?
Um die Aufgaben zu verstehen und erste Lösungsansätze zu entwickeln, durchlaufen die Teilnehmer als Team den Design Thinking-Prozess mit den Phasen Verständnis, Erkundung und Synthese.
Zentral schon bei der Phase „Verständnis“ ist genau das, was „nutzer­zentriert“ umschreibt: Andere Menschen zu einem Thema zu befragen und Empathie für die Zielgruppe zu entwickeln. Nur so können Probleme richtig verstanden werden. Eine der größten Erkenntnisse lag schon im Überwinden der Hürde des Fragens: „Wie leicht das Reden mit den Leuten doch ist, und was man nicht alles rausfindet, wenn man fragt“, gab ein Teilnehmer zu Protokoll.
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  1. Schon beim Lernen Mehrwert schaffen
  2. Ideen und Prototypen erblicken das Licht
  3. Fazit und Ausblick
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