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02. Februar 2017 - 17:09Arbeitskreis 8

Schwierige Abwägung

von Christiane Bauer, DSGV, Maik Grabau, DSGV

Eine Weitergabe von Negativzinsen an Kunden wäre sehr eingehend zu prüfen.

Reger Austausch nicht nur in den Workshops, auch abseits des Programms: Christian Ehrlich von der Stadtsparkasse Dessau (links) im Gespräch mit Jens-Oliver Blumenberg von der Sparkasse Mittelholstein. (Himsel)
Während Banken Unternehmenskunden verbreitet bereits Zinsen auf Einlagen in Rechnung stellen, stößt die Weitergabe nominal negativer Zinsen im Privatkundengeschäft auf Hindernisse. Negativzinsen im Privatkundengeschäft könnten schnell zu massiven Abflüssen von Einlagen führen.

Dennoch sollten Sparkassen für den Fall gerüstet sein, dass die Berechnung von Verwahr­entgelten – notfalls auch im Privatkundengeschäft – oder Auszahlungen im Kredit- und Darlehensgeschäft unumgänglich sein könnten.
Daher hat die Sparkassen-Finanzgruppe beschlossen, hierfür die technischen, rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Voraussetzungen zu schaffen. Ziel des DSGV-Projekts ist es, jeder Sparkasse eine fundierte, individuelle Entscheidung zu ermöglichen.
Als Ergebnis hat der DSGV im Oktober 2016 das Papier „Handlungsoptionen im Umfeld negativer Marktzinsen“ zur Verfügung gestellt. Das Projekt hat alle Produktbereiche auf ihre Negativzinsfähigkeit betrachtet.
Im Passivgeschäft wurden Handlungsoptionen für Verwahrentgelte mit Freibeträgen und Höchstgrenzen aufgezeigt. Auch für das Aktivgeschäft sind verschiedene Handlungsoptionen erläutert und dargelegt.
Mögliche Ergebniswirkung ihrer Entscheidung, Verwahrentgelte einzuführen, können Sparkassen mittels eines Simulationstools ermitteln, das in Kürze bereitgestellt wird. In die Simulation können auch Wettbewerberaktivitäten und Kundenreaktionen einbezogen werden. Zudem enthält das Papier rechtliche Erläuterungen.
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