Anzeige
Anzeige

Exklusiv für Abonnenten

Dieser Beitrag steht exklusiv Abonnenten des SparkassenZeitung Portals zur Verfügung.
Bitte loggen Sie sich hier ein:

Haben Sie Ihr Passwort vergessen oder benötigen Sie ein neues?
Hier anfordern

Weitere Informationen zu Produkten, Bestellmöglichkeiten mit Testzugang, Lizenzprüfung oder FAQs finden Sie im Bereich Abo-Service.
Bei Fragen nehmen Sie gern Kontakt online mit uns auf oder rufen Sie uns an:
Tel.: +49 711 782-1173.

Passwort vergessen

Geben Sie Ihre E-Mail Adresse an und erhalten Sie einen Link um Ihr Passwort zurückzusetzen.

Bitte geben Sie hier Ihre E-Mail-Adresse an, mit der Sie bei uns registriert sind. Nach dem Klicken auf "Absenden" bekommen Sie eine Mail mit dem Link. Klicken Sie den Link an oder kopieren Sie diesen in die Adressleiste Ihres Internetbrowsers. So werden Sie automatisch angemeldet und können Ihr Passwort ändern.

Anzeige
09. Mai 2018 - 08:30Kernbankensystem

Standardisierungsoffensive auf Basis von OSPlus

von Matthias Jahnke, Dirk J. Meißner

OSPlus deckt alle Handlungsfelder und Funktionen ab, die eine Sparkasse benötigt. Mitunter werden aus unterschiedlichen Gründen dennoch Subsysteme zugekauft. Ziel jeder Sparkasse sollte jedoch sein, das System der Finanz Informatik vollständig und ganzheitlich zu nutzen und auf externe Zukäufe weitestgehend zu verzichten.

Eine Kurzzusammenfassung finden Sie hier.

Um das gemeinsame Ziel zu erreichen, muss der Informationsfluss innerhalb der Sparkassen optimiert werden. (fotomek/fotolia)
Aufgrund technischer, ökonomischer und gesellschaft-licher Veränderungen, von denen alle Kreditinstitute beeinflusst werden, setzen immer mehr Sparkassen die zentralen Strategievorgaben der Vertriebs-strategie der Zukunft (VdZ) für die Bereiche Privat- oder Firmen­kunden­ um. Ein gutes Beispiel dafür ist der Vertriebskreislauf im Firmenkundengeschäft, der das Qualitätserlebnis des Kunden steigern und am Point of Sale vereinheitlichen soll.

Dieser Regelkreis beruht in seiner bankfachlichen Ausprägung auf CRM-Komponenten, die erstmals in einer Vorstudie 2009 vom DSGV betrachtet und in einem Folgeprojekt 2010 etabliert worden sind. Auf­grund der bankfachlichen Anforderungen sind innerhalb des Kernban­ken­­systems OSPlus prozessbegleitende Komponenten geschaffen worden, die allen Sparkassen zur Verfügung stehen. Hierzu zählen unter anderem der Strukturierte Besuchsbericht (SBB), der Firmenfinanzstatus sowie die CRM-Startseite. Firmenkundenberater können etwa den SBB als zentrales Element der vertrieblichen Vorbereitung nutzen, Ge­sprächs­­­agen­den aufstellen, an den Kunden versenden sowie umfas­sen­de Gesprächsergebnisse dokumentieren. Der Firmenfinanzstatus zeigt zielgerichtet alle notwendigen Informationen zum Firmenkunden an, die weit über die Darstellungssichten des klassischen Kundenfinanzstatus hinausgehen. Mithilfe der CRM-Startseite hat jeder gewerbliche Kundenbetreuer die Anlässe des Tages im Blick. Hierzu zählen unter anderem Firmenjubiläen oder Ereignisse zum jeweiligen Kunden.
All diese Komponenten können neben der Standardauslieferung umfassend administriert werden, sodass trotz der generellen Ausrichtung auf den Standard individuelle Nuancen möglich sind.
(BBL)
Diese Beispiele machen deutlich, dass die bankfachlichen Konzeptionen des DSGV die Grundlage für den Bebauungsplan in OSPlus bilden und die inhaltlichen Prozessschritte mit umfassenden OSPlus-Komponenten abgedeckt werden können (s. Abb. 1). Nun stellt sich die Frage, wieso Umfrageergebnisse im Kontext der Vertriebsstrategie der Zukunft aus dem Jahr 2015, also bereits Jahre nach der Etablierung der CRM-Komponenten in OSPlus, gezeigt haben, dass die Mehrzahl der Sparkassen gezielte bzw. umfassende Handlungsfelder bei der OSPlus-Nutzung dieser Funktionalitäten aufweisen. Wieso erfolgt kein gezielter Einsatz dieser Werkzeuge?
Anzeige
  1. Standardisierungsoffensive auf Basis von OSPlus
  2. Sparkasseninterne Informationsasymmetrien
  3. Abschaltung von Subsystemen als komplexes Verfahren
  4. Fazit
 Druck-PDF herunterladen

Kommentare zum Artikel (0)