Anzeige
Anzeige

Exklusiv für Abonnenten

Dieser Beitrag steht exklusiv Abonnenten des SparkassenZeitung Portals zur Verfügung.
Bitte loggen Sie sich hier ein:

Haben Sie Ihr Passwort vergessen oder benötigen Sie ein neues?
Hier anfordern

Weitere Informationen zu Produkten, Bestellmöglichkeiten mit Testzugang, Lizenzprüfung oder FAQs finden Sie im Bereich Abo-Service.
Bei Fragen nehmen Sie gern Kontakt online mit uns auf oder rufen Sie uns an:
Tel.: +49 711 782-1173.

Passwort vergessen

Geben Sie Ihre E-Mail Adresse an und erhalten Sie einen Link um Ihr Passwort zurückzusetzen.

Bitte geben Sie hier Ihre E-Mail-Adresse an, mit der Sie bei uns registriert sind. Nach dem Klicken auf "Absenden" bekommen Sie eine Mail mit dem Link. Klicken Sie den Link an oder kopieren Sie diesen in die Adressleiste Ihres Internetbrowsers. So werden Sie automatisch angemeldet und können Ihr Passwort ändern.

Anzeige
21. April 2017 - 08:30Umsetzungsbaukasten 04/17

Strategische SREP-Auswirkungen auf Risikotragfähigkeit und Kapitalplanung

Das DSGV-Projekt "Strategische SREP-Auswirkungen auf die Risikotragfähigkeit und Kapitalplanung" hat im UBK im vergangenen Monat den größten Sprung gemacht. Ausgehend von einer aktuell vorherrschenden Doppelunterlegung von Risiken werden darin künftige Risikotragfähigkeitslösungen entwickelt, die diese Inkonsistenzen verhindern sollen.

(BBL)

Mit der Einführung der institutsspezifischen Kapitalfestsetzung auf Basis der SREP-Leitlinien (Supervisory Review and Evaluation Process) im Jahr 2016 ergeben sich zwischen den Kapitalanforderungen der Säule 1 (CRR), den Anforderungen des SREP (Säule 1 plus) und der Säule 2 (ICAAP bzw. Risikotragfähigkeit) Überschneidungen. Die Verbände der Deutschen Kreditwirtschaft (DK) sind deshalb von der Aufsicht aufgefordert worden, mögliche künftige Risikotragfähigkeits-ansätze zu entwickeln, die diese Probleme beheben. Dieser Prozess wird durch das DSGV-Projekt "Strategische SREP-Auswirkungen auf die Risikotragfähigkeit und Kapitalplanung" begleitet.

Ausgangslage

Sparkassen wenden aktuell in der Risikotragfähigkeit in der Regel einen Going-Concern-Ansatz an. Dabei wird ein interner Kapitalwert ermittelt, der die aufsichtlichen Eigenmittel, handelsrechtliche Vorsorgereserven und das Planergebnis umfasst. Dieses gesamte Risikodeckungspotenzial wird anschließend um das aufsichtliche Mindestkapital aus Säule 1 (CRR) reduziert.
Auf Basis der deutschen SREP-Methodik werden für Zinsänderungsrisi­ken und weitere institutsspezifische Risiken zusätzliche Mindestkapital­an­forderungen festgesetzt, die ebenfalls vom Risikodeckungspotenzial abzuziehen sind. Dafür greift die Bafin auf den Baseler Zinsschock und auf die institutsinterne Risikomessung der Risikotragfähigkeit zurück.
(BBL)

Der verbleibende Teil des Risikodeckungspotenzials (einsetzbares Risikodeckungspotenzial) wird genutzt, um die institutsintern ermittelten Risiken mit Kapital zu unterlegen. Ermittelt beispielsweise ein Institut in der Risikotragfähigkeit Marktpreisrisiken, die noch nicht in der Säule 1 berücksichtigt worden sind, so kann dies über den SREP-Kapitalzuschlag den Mindestkapitalabzug vom Risikodeckungspotenzial erhöhen. Gleichzeitig sind diese Marktpreisrisiken weiterhin auch mit einsetzbarem Risikodeckungspotenzial zu unterlegen, das über das aufsichtliche Mindestkapital hinausgeht. Diese Doppelunterlegung von Risiken aus der Risikotragfähigkeit ist dabei nicht nur inkonsistent, sondern in ihrer gesamtheitlichen Steuerung nur schwer beherrschbar (s. Abb. 1).

Anzeige
  1. Strategische SREP-Auswirkungen auf Risikotragfähigkeit und Kapitalplanung
  2. Künftige Risikotragfähigkeitslösungen
  3. Aktivitäten im Projekt
 Druck-PDF herunterladen

Kommentare zum Artikel (0)