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04. Dezember 2018 - 08:37SVBW

Trauer um Bruno Rühl

Der langjährige Präsident des Württembergischen Sparkassen- und Giroverbands ist im Alter von 92 Jahren in Stuttgart verstorben.

Bruno Rühl, von 1981 bis 1991 Präsident des Württembergischen Sparkassen- und Giroverbands, ist tot. Der gebürtige Mühlhausener starb im Alter von 92 Jahren in Stuttgart.
Als Präsident stand Rühl zehn Jahre lang an der Spitze des Württembergischen Sparkassen- und Giroverbandes – vom 1. Juni 1981 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im Jahr 1991. Zugleich wirkte er als Vorsitzender des Verwaltungsrats der ehemaligen Südwestdeutschen Landesbank und der LBS Württemberg sowie als Aufsichtsratsvorsitzender der Sparkassenversicherungen.
Vor seiner Zeit als Sparkassenpräsident war Rühl als Landrat des Main-Tauber-Kreises sowie Präsident des Landkreistags Baden-Württemberg tätig.
Der Präsident des Sparkassenverbands Baden-Württemberg, Peter Schneider, würdigte Rühl als einen geschätzten Wirtschaftsfachmann, der sich um die erfolgreiche Entwicklung des öffentlich-rechtlichen Kreditwesens verdient gemacht habe. Schneider: "Geprägt von den Erfahrungen der Kriegsgeneration und der Aufbauleistung des neuformierten Bundeslands Baden-Württemberg genoss er als kommunaler Spitzenrepräsentant höchste Reputation. Mit seiner großen fachlichen Kompetenz und seinem unermüdlichen Einsatz hat er die erfolgreiche Entwicklung unseres Verbands, unserer Sparkassen und ihrer Verbundunternehmen nachhaltig geprägt."
So sei Rühl maßgeblich am Zusammenschluss der Württembergischen Kommunalen Landesbank und der Badischen Kommunalen Landesbank zur Südwestdeutschen Landesbank beteiligt gewesen. Zudem habe er die Neuordnung des Sparkassenrechts in Baden-Württemberg entscheidend mitgestaltet.
Schneider: "Präsident Rühl war eine gebildete, sprachgewaltige Persönlichkeit und ein gewinnender, allseits geschätzter, führender Repräsentant unserer Sparkassenorganisation, der er bis ins hohe Alter eng verbunden blieb."
1926 in Mühlhausen bei Heidelberg geboren, studierte Bruno Rühl in Heidelberg Jura. Nach dem zweiten Staatsexamen arbeitete er ab 1954 in den Landratsämtern der Landkreise Bruchsal und Karlsruhe sowie im Regierungspräsidium Nordbaden. 1963 wechselte er ins Landratsamt Tauberbischofsheim und übernahm dort die Aufgaben des Ersten Landesbeamten. Ab 1964 wirkte er 27 Jahre lang als Landrat − zunächst (bis 1972) im Landkreis Tauberbischofsheim und nach der Gebietsreform bis 1991 als Landrat des Main-Tauber-Kreises. 1973 wurde er zum ehrenamtlichen Präsidenten des Landkreistags Baden-Württemberg gewählt. Dieses Amt übte er bis zu seiner Wahl zum Sparkassenpräsidenten im Jahr 1981 aus.
Die besonderen Verdienste von Bruno Rühl um die erfolgreiche Entwicklung des Sparkassenwesens und als profilierter Repräsentant der Sparkassenorganisation fanden durch die Verleihung des Großen Verdienstkreuzes des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ihre besondere Würdigung.
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