Anzeige
| OSV-Vertriebsring

Bisher einfach, morgen komplizierter

Am 14. September tritt die neue Richtlinie PSD2 in Kraft. Das OSV-Kommunikationspaket für die Häuser sei startklar, sagte OSV-Geschäftsführer Wolfgang Zender in Potsdam.

Anzeige

„Die notwendige starke Kundenauthentifizierung führt einerseits dazu, dass Betrüger mit gestohlenen Karten- und Bankzugangsdaten weniger anfangen können", sagte OSV-Verbandsgeschäftsführer beim 44. Vertriebsring des Ostdeutschen Sparkassenverbands (OSV) in Potsdam. Andererseits verkomplizierten die neuen Vorgaben etliche bisher einfache Abläufe: "Das erfordert eine stringente und direkte Vorabinformation der Kundinnen und Kunden. um Verunsicherung und Verärgerung zu vermeiden und eine drohende Nachfrageflut zu minimieren", sagte Zender vor Vertriebsvorständen und Fachleuten.

 
Podiumsdiskussion beim 44. Vertriebsring mit (von links) OSV-Experte Frank Axel, Sparkassenvorstand Jürgen Riecke, OSV-Geschäftsführer Wolfgang Zender, SFP-Geschäftsführer Tobias Schlösser und Frank Nobis, Geschäftsführer des Instituts für Vorsorge und Finanzplanung © OSV

Angesichts der zurzeit im Umlauf befindlichen sehr unterschiedlichen Kommunikationslinien verwies Zender auf die vom OSV entwickelte ganzheitliche Kampagne. Diese vereine die drei grundlegenden PSD2-Auswirkungen ab 14. September: TAN-Eingabe im Online-Banking, Zugang von Drittdiensten und Online-Zahlung mit der Kreditkarte. Einen Überblick über die geplanten Unterstützungsmaßnahmen für das Vertriebsmarketing gab Frank Axel, OSV-Leiter Abteilung Markt, und der Teamleiter Kredit, Christian Lau. Inmitten der für das dritte Tertial gesetzten Themen und Themenfelder stand auch hier das neue Kommunikationspaket zur PSD2-Umsetzung an vorderster Stelle: „Nutzen Sie die angebotenen Maßnahmen des OSV“, appellierte Frank Axel.

Podium zum Thema Digitalisierung

„Digitalisierung ist kein Selbstzweck, sondern ein Mittel zum Zweck“, sagte Zender in der Podiumsdiskussion: „Wir haben die Chance, die Digitalisierung zu einem Teil unseres Geschäftsmodells zu entwickeln." Was nicht selbsterklärend ist, brauche man nicht“, sagte Jürgen Riecke, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Elbe-Elster, der in seinem Referat über das soziale Engagement der Sparkasse berichtete. Frank Nobis,Geschäftsführer des Institutes für Vorsorge und Finanzplanung, forderte: „Macht das Thema Digitalisierung einfacher für den Kunden."

Nobis sagte in seinem Referat zum Thema Altersvorsorge 2.0: „Wir müssen uns von Zinsanlagen verabschieden und die Kapitalmärkte in den Blick nehmen." Großes Potenzial sah Nobis in staatlichen Förderprogrammen. Er verwies auf die regionale Kampagne „Förderfinder“ zur Altersvorsorge.