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Coronakrise
Mehr als 2000 Registrierungen am ersten Tag
Ein Sofortprogramm der Sparkasse KölnBonn für Firmenkunden stößt auf große Resonanz.

Bereits am ersten Tag der Online-Stellung eines Antrags-Tools für ein Firmenkunden-Kreditprogramm seien weit mehr als 2000 Registrierungen vorgenommen worden, teilt die Sparkasse mit. Bis Anfang der Woche seien mehr als 400 Anträge auf Liquidität bei den Beraterinnen und Beratern eingetroffen.

Die Firmenkundenberater arbeiteten mit Hochdruck an der fortlaufenden Prüfung und Auszahlung, die seit gestern stetig läuft.

Rasche Hilfe bei Liquiditätslücken

Um Hilfen für ihre Firmenkunden mit Liquiditätsschwierigkeiten angesichts der Coronakrise zu beschleunigen, hatte die Sparkasse KölnBonn kurzfristig ein Sofortprogramm aufgesetzt und am Freitag (20. März) ein Antrags-Tool sowie einen Liquditätsrechner online gestellt. 

Unter dem Link: sparkasse-koelnbonn.de/fi/home/aktionen/firmenkunden-informationen-corona.html?n=true&stref=opener können Firmenkunden in wenigen Schritten mögliche Liquiditätslücken ermitteln und diese an die Sparkasse weiterleiten, damit kurzfristig Lösungen gefunden werden.

„Vordringlich sind schnelle und unbürokratische Hilfen für unsere Kunden, die mit Liquiditätsengpässen zu kämpfen haben“, sagte der Vorstandsvorsitzende Ulrich Voigt. „Dazu gehen wir auch in Vorleistung, bis weitere staatliche Maßnahmen greifen und diese ablösen beziehungsweise organisiert sind.“

Zeitweise Anpassung des Filialnetzes

Aufgrund der Einschränkungen im öffentlichen und privaten Leben durch die Coronakrise stelle die Sparkasse KölnBonn eine spürbar geringere Frequenz in ihren Filialen fest, so Voigt. Gleichzeitig steige der telefonische Nachfragebedarf der Kunden.

Die temporäre Schließung von Schulen, Kindergärten und öffentlichen Einrichtungen habe zudem Auswirkungen auf die Personalsituation in den Filialen. Dieser Situation werde die Sparkasse durch eine zeitweise Anpassung ihres Filialnetzes gerecht.

Hier geht es zu weiteren Artikeln der SparkassenZeitung zum Umgang der Sparkassen mit der Coronakrise 

24. März 2020