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| Zertifikate

Deka baut Spitzenposition aus

Die Dekabank hat ihre Marktführerschaft im Zertifikategeschäft ausgebaut. Die Bank unterstreicht, sie konzentriere sich auf solide und handverlesene Produkte.

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⇒ Auf 20,5 Prozent habe die Deka ihren Marktanteil bei strukturierten Wertpapieren zum 30. Juni gesteigert, errechnete der Deutsche Derivateverband (DDV). Das entsprach einem Wachstum um 0,6 Prozentpunkte gegenüber dem Vorquartal.
Auf den folgenden Plätzen stehen:
⇒ DZ Bank: 18,0 Prozent,
⇒LBBW: 12,5 Prozent und
⇒ Helaba: 12,0 Prozent Marktanteil.

Gemeinsam mit der Deutschen Bank (7,5 Prozent) vereinigten die „Top-5“ mehr als 70 Prozent des gesamten Marktvolumens auf sich, berichtet der DDV. Die BayernLB erreicht in dem Ranking den siebten Platz.

Keine spekulativen Hebelprodukte im Sortiment

Der Ruf von Zertifikaten als Anlageprodukt für Privatkunden hat seit der Lehman-Pleite allerdings gelitten. Die Dekabank unterstreicht, dass ihre Produkte solide seien. Hussam Masri, Leiter Produkt- und Marktmanagement bei der Dekabank, erklärt gegenüber der SparkassenZeitung: „Auf dem Weg zur Marktführerschaft hat es uns sehr geholfen, dass wir uns auf solide Anlageprodukte konzentrieren. Diese helfen den Sparkassenkunden bei ihrem mittel- bis langfristigen Vermögensaufbau besser als kurzfristig orientierte spekulative Hebelprodukte. Diese bieten wir deshalb nicht an.“

Die Zertifikate für Privatkunden der Deka bezeichnet Masri als „handverlesen“. „Die Basiswerte und Produktausgestaltungen werden aufgrund von Researcheinschätzungen sehr sorgfältig und stets aktuell passend zur Marktsituation ausgewählt. Darüber hinaus bieten wir Schulungen und Informationsunterlagen für Berater und Endkunden an, um die Wertpapierkultur zu fördern und Anleger von Wertpapieren zu überzeugen. Für dieses Gesamtangebot wurden wir in den letzten Jahren von unabhängigen Stellen mehrfach ausgezeichnet“, so Masri.

Sparkassen-Institute bestreiten die Hälfte des Marktes

Nach einem Bericht der „Börsen-Zeitung“ unter der Überschrift „Zertifikatemarkt in Sparkassenhand“ bringen es Deka, LBBW, Helaba und BayernLB gemeinsam auf ein Volumen von 34,0 Milliarden Euro im Geschäft mit Zertifikaten für private Sparer. Davon entfielen allein auf die Deka 13,9 Milliarden Euro.

Insgesamt sei der deutsche Markt in diesem Segment geschätzte 73,5 Milliarden Euro schwer. Vor der Finanzkrise habe dieser Wert in der Spitze fast doppelt so hoch gelegen: Im Jahr 2007 erreichte das Marktvolumen in Deutschland 139 Milliarden Euro, schreibt das Blatt.